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Regelmäßig landen neue Top-Level-Domains im World Wide Web und dem Anwender begegnen dann plötzlich Domainendungen wie „.gmbh“ oder „.tech“. Aber was bringen diese individualisierten Internetadressen den Betrieben und ihren Kunden wirklich?

 

Was spricht für die individuelle Top-Level-Domain?

Wer einen Fahrradhandel betreibt, kann heutzutage auf die Domainendung „.bike“ zurückgreifen. Ähnliche URL-Individualisierungen sind auch für Klempner, Bäcker, Gastronomen und Universaldienstleister möglich. Wer zum Beispiel die URL eines handwerklichen Betriebs aufwerten möchte, findet eine große Auswahl an Domainendungen bei checkdomain.de oder vergleichbaren Anbietern. Es stellt sich die Frage, welche Vorteile eine solche Top-Level-Domain mit sich bringt. Hierzulande verbinden die meisten Internet-User Internetadressen mit der gewohnten .de-Endung für Deutschland. Top-Level-Domains wie „.biz“ hatten es in der Vergangenheit eher schwer und setzten sich nur langsam durch. Tatsächlich bieten Endungen mit regionalem, handwerklichem oder persönlichem Bezug mitunter einen größeren Wiedererkennungswert. Außerdem kann man auf diese Weise Umständliche Internetadressen vermeiden, wenn der gewünschte Name mit .de-Endung schon vergeben ist. So wird aus blumenshop.de ganz einfach blumen.shop. Die neuen Endungen bringen also eine dringend nötige Entlastung mit sich, da wirklich interessante Domains mit .de-Endung kaum noch vorhanden waren.

Wann macht die individuelle Endung keinen Sinn?

Für einen Betrieb oder einen selbstständigen Unternehmer können Endungen wie „.shop“ oder „.gmbh“ ein wahrer Segen sein. Wie die unmittelbare Wirkung der neuen Endungen in Deutschland ausfallen wird, lässt sich derzeit schwer sagen. Man sollte bei der Auswahl aber nicht allein an kurzfristige Optionen, sondern vielmehr an den langfristigen Wert einer Domain denken. Dementsprechend kann es sich sehr wohl lohnen, eine der aktuellen Top-Level-Domains zu reservieren. Wenig Sinn machen allerdings sehr lange und Umständliche Endungen, die eigentlich keinen direkten Bezug zu den Inhalten der jeweiligen Homepage haben. Von solchen URL-Konstrukten sollte man absehen.

Bild: © John Foxx/Stockbyte/Thinkstock

 
 

 

 

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