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Damit das Auto nicht immer ungeschützt auf der Straße stehen muss und um sich die leidige Parkplatzsuche zu ersparen, stellt sich für jeden Autobesitzer irgendwann einmal die Frage, wo das geliebte Auto untergebracht werden soll. Bei der Wahl für oder gegen eine Garage oder ein Carport entscheidet häufig nicht nur der Geschmack, sondern vor allem auch der Geldbeutel.

 

Pauschal beantworten lässt sich die Frage, welchen Unterstand man für seinen Wagen am besten wählen sollte, wohl nicht. Es hilft aber, sich darüber Gedanken zu machen, auf welchen Aspekt man mehr oder eben weniger Wert legt. In der letzten Zeit erfreuten sich zumindest immer mehr Carports großer Beliebtheit. Ein wichtiger Aspekt ist sicher der Kostenfaktor. Carports sind im Vergleich zu Garagen deutlich günstiger. Im Internet zeigt unter anderem der Carport Kalkulator bei carportriese.de oder vergleichbare Kostenrechner, wie teuer es für den Kunden bei der Wahl zwischen verschiedenen Modellen wird. Je nachdem, welche Materialien, welche Form und Größe man für sein Carport wählt, variieren natürlich auch die Preise. Wichtig: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Ein guter und stabiler Carport sollte preislich etwa zwischen 1.200 und 3.000 Euro liegen. Billigvarianten aus dem Baumarkt sind zwar ab rund 1.000 Euro erhältlich, aber oft nicht stabil genug und müssen häufiger nachgebessert (gestrichen und lackiert) werden. Das könnte langfristig teurer werden. Es gibt natürlich weitere Aspekete, die für einen Carportbau sprechen.

Gute Gründe für ein Carport

  • Unbürokratisch: In vielen Bundesländern benötigt man keine Baugenehmigung für den Aufbau eines Carports auf dem eigenen Grundstück. Die Gemeinde oder das Bauamt sollte aber zur Sicherheit in Kenntnis gesetzt werden. So vermeiden Sie böse Überraschungen.
  • Aufwand: Das Carport lässt sich ohne großen Aufwand, teilweise an bis zu einem Tag aufbauen.
  • Variabilität: Die Größe und Höhe des Carports sind variabel. Das ist besonders interessant für Besitzer von Transportern oder Bullys. Planen sie zudem Stauraum für Winterreifen oder für die Lagerung von Brennholz ein. Und konzipieren Sie den Einfahrtsbereich nicht zu schmal.
  • Durchlüftung: Carports, die auch über Seitenwände verfügen, kommen einer Garage sehr nahe und bieten durch die offene Vorderwand den Vorteil, dass die Luft zirkulieren kann. In Garagen kann es ohne gute Durchlüftung zur Bildung von Kondenswasser kommen, was schließlich die Rostbildung begünstigen kann.
  • Architektur: Mit begrüntem Dach oder mit Efeu bedeckte Seitenwände können Carports schön in den Vordergarten mit einbezogen werden, ohne als Fremdkörper wahrgenommen zu werden.
  • Wichtig: Lassen Sie sich vom Carportanbieter unbedingt folgende Unterlagen aushändigen: Bauzeichnung und Baubeschreibung sowie Angaben zur Statik. Diese Dokumente könnten Sie zur Vorlage bei einer Behörde brauchen. Sollte es zu Problemen mit dem Carport kommen, haben Sie schriftliche Unterlagen zur Überprüfung.

© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

 
 

 

 

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