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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

In welchem Zusammenhang stehen Infektionen und Alter? Prof. Mathias Pletz, Leiter des Zentrums für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene beantwortet Fragen zum Immunsystem und Alter.
Prof. Pletz: Bei den meisten Infektionen sehen wir einen U-förmigen Verlauf. Das heißt, dass bei Kleinkindern aufgrund des noch unreifen Immunsystems viele Infektionen auftreten, deren Anzahl im Laufe des weiteren Lebens aber immer mehr zurückgeht, weil wir durch den häufigen Kontakt zur Umwelt einen Schutz aufbauen. Ab dem 60. Lebensjahr altert das Immunsystem jedoch wieder, der Schutz nimmt ab und die Häufigkeit der Infektionen wieder zu.

Wer weiche Kontaktlinsen benutzt, sollte sich strikt an die Hygieneregeln halten – sonst kann es zu gefährlichen Pilzinfektionen am Auge kommen. Darauf weisen Mediziner zur „Woche der Pilzerkrankungen“ hin. Starke Augenrötung und Schmerzen stehen am Anfang. Wer die Hygieneregeln im Umgang mit weichen Kontaktlinsen nicht beachtet, nimmt eine große Gefahr in Kauf: Schimmelpilze können die Linsen kontaminieren und die Hornhaut des Auges infizieren. Die Betroffenen bemerken das meist durch eine starke Rötung des Auges, teils erhebliche Schmerzen und eine Sehverschlechterung.

Fatale Folgeerkrankungen verhindern oder früh ausbremsen - Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Gesundheitsexperten. - „Ach, das bisschen Zucker...“, denkt man häufig, denn anfangs erscheint ein Diabetes mellitus vielfach tückisch harmlos: Der häufige Typ-2-Diabetes, früher auch als Alters-Zucker bezeichnet, verursacht oftmals keine Beschwerden und macht sich daher im Alltag lange nicht bemerkbar. Dennoch können sich schwerwiegende Folgeerkrankungen entwickeln. - Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt helfen dabei, Folgeerkrankungen des Diabetes möglichst früh zu erkennen und gegenzusteuern. - fotoQuelle djd Wörwag Pharma

(djd). Rund 250.000 Menschen in Deutschland tragen eine gefährliche Virus-Erkrankung in sich: Hepatitis C, eine Leberentzündung, die unbehandelt zu Leberzirrhose, Leberzellkrebs und zum Tod führen kann. Die Zahl der Betroffenen ist weltweit gut vier- bis fünfmal so hoch wie die der HIV-Infizierten (AIDS) und die Ansteckungsgefahr bei Blut-zu-Blut-Kontakt etwa zehnmal so hoch. Jeder kann „Chris“ sein – also sich mit Hepatitis C infiziert haben. Ungeschützter Sex ist einer der Risikofaktoren. Foto: djd Gilead Sciences

Wer lange am Bildschirm arbeitet, kennt die Zeichen: müde, brennende oder trockene Augen. Dass an Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden ebenfalls der Blick auf den Bildschirm schuld sein kann, wissen allerdings die wenigsten. Aktuelle Studien belegen: Die Nutzung von Computer, Laptop und Smartphone wirkt sich auf die Entwicklung unseres Sehens aus. Zudem leiden 68 Prozent der 20- bis 30-Jährigen unter digitalem Augenstress. Doch wenige Menschen wissen, wann die Nutzung  elektronischer Geräte gefährlich ist und was dagegen hilft.

 
 

 

 

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