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Finanzen, Steuern, Recht

Artikel, Themen, Tipps für den Betrieb und Betriebsinhaber rund um Finanzen, Steuern und Recht. Was der Handwerksmeister wissen muss, wenn es um Vertragsrecht, Leistung und Gewährleistung geht, erfahren Leser hier. Wenn Sie einen Anwalt oder einen Steuerberater suchen - klicken Sie hier

Unternehmen, die Dienstleistungen im Ausland erbringen, müssen dort vielfältige Vorschriften erfüllen: von Anmeldepflichten über Arbeitsschutz, Mindestlohn und Sozialversicherung bis hin zu baurechtlichen Regelungen oder Gewährleistung. Verstöße können teuer werden.Weil immer mehr Mittelständler aus der Region ihr internationales Geschäft intensivieren wollen, veröffentlicht die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) jetzt einen Überblick über die wichtigsten Vorschriften.

Geringwertige Wirtschaftsgüter: Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Arbeitsmitteln einschließlich Umsatzsteuer können im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Werbungskosten abgesetzt werden, wenn sie für das einzelne Arbeitsmittel – ohne Umsatzsteuer – die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter nicht übersteigen (R 9.12. LStR). Für Anschaffungen bis zum 31.12.2017 beträgt der Grenzwert 410 €. Durch das „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ wird der Grenzwert für Anschaffungen ab dem 1.1.2018 von 410 € auf 800 € angehoben.

Entsorgung von Styropor-Dämmstoffen - Die Handwerkskammer Halle begrüßt die neue Verordnung zur Entsorgung von Abfällen, die organische Schadstoffe enthalten. Der Bundesrat stimmte am vergangenen Freitag für die neue Regelung. Ende des vergangenen Jahres hatte die Bundesregierung HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlichen Abfall eingestuft, was zu einem Entsorgungsengpass bei Handwerksbetrieben führte.

Der BGH entschied durch sein aktuelles Urteil vom 28.06.2017 (Az. IV ZR 440/14), daß - völlig unabhängig vom Widerruf - auch ein Schadensersatzanspruch für die Rückabwicklung einer Lebensversicherung ausreichen kann – auch bei ab 2008 abgeschlossenen Verträgen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn dem Versicherungsnehmer (VN) schuldhaft vor Vertragsabschluß die Versicherungsbedingungen nicht zur Verfügung gestellt wurden, und er deshalb einen Schaden erlitten hat bzw. er den Vertrag bei rechtzeitiger Übergabe der Versicherungsbestimmungen nicht abgeschlossen hätte.

Monatsfahrkarte: Steuerfreie Erstattung durch den Arbeitgeber -  Der Arbeitgeber kann seinem Arbeitnehmer die Fahrtkosten für eine Geschäftsreise steuerfrei erstatten. Das gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer dafür eine Monatsfahrkarte einsetzt, die er privat erworben hat. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer die Kosten des Monatstickets ganz oder teilweise steuerfrei erstatten, wenn er dabei den Wert der ersparten Einzeltickets zugrunde legt, die im Gültigkeitszeitraum der Monatskarte durch die dienstliche Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel entstanden wären (Erlass des Finanzministeriums Berlin vom 27.6.2016, ESt-Nr. 353).

 
 

 

 

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