News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben am 4. Dezember, auf dem Digital-Gipfel 2018 in Nürnberg das „House of Smart Living“ der Wirtschaftsinitiative Smart Living besucht und einen Einblick in die Zukunft des smarten Lebens erhalten. Auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sowie die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Deutschen Bundestages waren zu Gast im Haus der zukunftsweisenden Technologien.


E-Haus des ZVEH ist eins von drei Kanzlerexponaten

Das von den E-Handwerken entwickelte E-Haus zieht ein hohes mediales und nun auch politisches Interesse auf sich und begeisterte auf dem Digital-Gipfel viele Besucher. Als richtungsweisendes Beispiel für intelligent vernetzte Gebäudetechnik präsentierte das begehbare Modellhaus den neusten Stand smarter Technologien.

„Smart Living bietet den Menschen mehr Sicherheit, Komfort und Assistenz im Alltag, indem es sich auf die Bedürfnisse des Menschen fokussiert und Nutzen in allen Anwendungsbereichen schafft. Massiv gesteigert wird dieses Potenzial durch einen breiten Einsatz von künstlicher Intelligenz. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend leistungsfähige, digitale Infrastruktur, die es ermöglicht, KI-gestützte Smart-Living-Anwendungen einzusetzen“, erklärt Ingeborg Esser, Leiterin des Strategiekreises der Wirtschaftsinitiative Smart Living und Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW). „Der Standort Deutschland kann bei der Entwicklung von Smart-Living-Technologien eine Schlüsselstellung einnehmen. Durch die Integration von Methoden der Künstlichen Intelligenz, etwa in Software- und Automatisierungssystemen, ergibt sich ein enormes Wertschöpfungspotenzial für Unternehmen“, erklärt Esser.

Hans-Georg Krabbe, Vorsitzender des Lenkungskreises der Wirtschaftsinitiative und Vorstandsvorsitzender der ABB AG, stellte Bundeskanzlerin Merkel und Bundesminister Altmaier das Energiemanagement-System des Hauses vor. „Immer mehr Gebäude werden zu kleinen Kraftwerken. Intelligente Gebäude müssen daher über digitale Technologien in das Energiesystem eingebunden werden.“

Zudem fokussiert die Initiative das Thema Qualifizierung. „Die Digitalisierung verändert Arbeitsmarkt und Berufsbilder rasant. Berufliche Erst-Ausbildung und lebenslanges Lernen sind Basis für qualifizierte Fachkräfte und Wettbewerbsfähigkeit. Die Politik muss flexiblere und schnellere Änderungen der Berufsbilder unterstützen“, so Krabbe.

Die Wirtschaftsinitiative Smart Living, deren Mitglied der ZVEH ist, hat den Digital-Gipfel 2018 gestern, am 3. Dezember, mit dem Vortragsforum „Smart Living 2025: Vernetzte Wohn- und Lebenswelt der Zukunft“ gemeinsam mit ZVEH-Präsident Lothar Hellmann eröffnet.

Teil des Vortragsforums waren auch die Preisverleihung des E-Zubis Schüler-Videowettbewerbs „House of Smart Living“ inklusive eines Interviews mit der Siegergruppe zu ihrer Vision für smartes Leben und Wohnen im Jahr 2025, sowie Interviews mit Prof. Philipp Slusallek, Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), zu Potenzialen von KI für Smart Living und mit Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Anschließend gab der Gewinner des Smart-Living-Professional-Awards 2018, Robert Soppart, Soppart GmbH & Co. KG, einen interessanten Einblick in die Praxis. Er berichtete vom Wandel des kleinen klassischen Elektrofachgeschäftes zum Anbieter intelligenter Gebäudetechnik.


Der ZVEH: Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) vertritt die Interessen von 53.755 Unternehmen aus den drei Handwerken Elektrotechnik, Informationstechnik und Elektromaschinenbau. Mit 491.542 Beschäftigten, davon über 41.500 Auszubildende, erwirtschafteten die Unternehmen im Jahr 2017 einen Umsatz von rund 57,6 Milliarden Euro. Dem ZVEH als Bundesinnungsverband gehören 12 Landesverbände mit 320 Innungen an. - Bild: Bundesregierung / Bergmann

Zentralverband der Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
Lilienthalallee 4
60487 Frankfurt am Main

 
 
 
 

 

 

©2014 - handwerkernachrichten.com®