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vbw Energiepreisindex im zweiten Quartal 2018 weiter angestiegen -  Der Energiepreisindex der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. verzeichnet im zweiten Quartal 2018 einen Anstieg von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Das Niveau des zweiten Quartals 2017 wurde sogar um 14,3 Prozent übertroffen. Der Primärenergieindex stieg um 8,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018 und um 24,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem die Preise für Erdöl und Erdgas sind gestiegen, moderat auch der für Steinkohle. Der Preis für Braunkohle blieb unverändert.

Weiterhin günstiger Sommerpreis - Holzpellets sind weiterhin zu günstigen Sommerpreisen zu beziehen. Im Vergleich zu Juli ist der Pelletpreis im August konstant geblieben, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e. V. (DEPV) berichtet. Der Durchschnittspreis für eine Tonne (t) Pellets bei Abnahme von 6 t beträgt 237,49 €, 0,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zu August 2017 ist das an leichter Anstieg von 3,1 Prozent. Dementsprechend kostet ein Kilogramm Pellets 23,75 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 4,75 Cent. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt knapp 31 Prozent, zu Erdgas 20 Prozent.

Die seit langem rasante konjunkturelle Entwicklung im Süden Sachsen-Anhalts erhält aktuell einen leichten Dämpfer. Der Geschäftsklimaindex der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) geht auf 28,9 Punkte zurück. Laut IHK sind dafür ausschließlich eingetrübte Erwartungen in einzelnen Branchen verantwortlich. Die Geschäftslage bleibt unverändert robust. „Die konjunkturelle Entwicklung in der Region ist nicht mehr so einheitlich wie in den letzten Quartalen. Während Baugewerbe und Verkehr Verbesserungen melden, haben Industrie und Handel rückläufige Erwartungen“, erläutert Danny Bieräugel, IHK-Konjunkturexperte. Dies bedeute aber nicht, dass der Aufschwung nun beendet sei – dafür gäbe es bisher keine Anzeichen. „Die Dynamik der Entwicklung allerdings lässt ein wenig nach und es wird ein gewisses Unbehagen spürbar, das sich in eingetrübten Erwartungen niederschlägt“, so Bieräugel.

Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2018: Weniger Wohnungen genehmigt. Bauindustrieverband appelliert an die Politik, den seriellen Wohnungsbau in Gang zu bringen. - „Nach einer schwachen Entwicklung im Vorjahr zieht die Nachfrage nach Wohnungen auch in diesem Jahr nicht an. Vor allem die Entwicklung im Juni war enttäuschend.“ Mit diesen Worten kommentierte der Haupt­geschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Dieter Babiel die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungs­zahlen. Demnach sei im ersten Halbjahr der Neu- und Umbau von knapp 168.500 Wohnungen genehmigt worden, 0,6 % weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Juni seien die Genehmigungen sogar um 10,8 % eingebrochen.

Großzügige Räume, viel Bewegungsfläche: Eine „altersgerechte“ Wohnung bietet nicht nur älteren, sondern auch jungen und jung gebliebenen Bewohnern erhöhten Wohnkomfort. - Die Deutschen werden immer älter: Prognosen zufolge könnte die Zahl der heute knapp 17 Millionen Über-65-Jährigen bis 2030 um 33 Prozent steigen. Damit diese Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben können, benötigen sie geeigneten Wohnraum. Doch daran mangelt es in Deutschland. Bis zum Jahr 2030 müssen rund 2,9 Millionen barrierefreie Wohnungen geschaffen werden, um den Bedarf zu decken. Wer im Eigenheim wohnt, kann selbst entscheiden, wie er sich und sein Zuhause auf später vorbereitet. Die Lebenserwartung lag in Deutschland im Jahr 2000 im Durchschnitt noch bei 78 Jahren, heute bereits bei 81.

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