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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.

Instrumente der Wettbewerbspolitik müssen angepasst werden. Die Soziale Marktwirtschaft ist gerade für zunehmend digitalisierte Märkte das richtige Wirtschaftssystem. Das hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf der Kooperationsveranstaltung mit der Hanns-Seidel-Stiftung „Die Soziale Marktwirtschaft im digitalen Wandel“ betont. „Die existierenden ordnungspolitischen Kriterien sind sehr geeignet, um auch im Zeitalter der Digitalisierung Wettbewerb, Wachstum und Wohlstand sicherzustellen“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Schreckgespenst Nachschau - Christian Goede-Diedering informierte die 130 Teilnehmer über die neuen Anforderungen an die Kassenführung und gab ihnen viele praxistaugliche Tipps. - Sie ist da – die unangekündigte Kassen-Nachschau! Seit dem 1. Januar 2018 dürfen Betriebsprüfer der Finanzämter unangemeldet im Ladengeschäft erscheinen, Zugriff auf die Kassenunterlagen verlangen sowie eine Systemprüfung vornehmen. Davon sind Registrierkassen und offene Ladenkassen gleichermaßen betroffen.

Häuslebauer, Wohnungskäufer und Modernisierer dürfen sich freuen. Die neue Bundesregierung will sie künftig stärker unterstützen. Konkret sollen bauwillige Familien und die energetische Modernisierung finanziell gefördert werden. Des Weiteren plant die Große Koalition, die Verbraucherrechte beim Bauträgergeschäft zu stärken. Verbraucherschützer begrüßen die getroffenen Koalitionsvereinbarungen, drängen jedoch zur Eile bei der Umsetzung: „Nach den langen Verhandlungen ist es wichtig, dass die neue Regierung die geplanten Maßnahmen schnell umsetzt. Die Verbraucher benötigen Planungssicherheit“, sagt Florian Becker, Geschäftsführer beim Bauherren-Schutzbund e.V (BSB). Viele Verbraucher warteten aktuell mit ihrer Bau- oder Kaufentscheidung auf die Einführung der Maßnahmenpakete.

bvdm nimmt Stellung - Zum 1. Januar 2019 soll der gesetzliche Mindestlohn zum zweiten Mal seit seiner Einführung angepasst werden. In einer Stellungnahme an die zuständige Mindestlohnkommission hat der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) als Sachverständiger notwendige Änderungen gefordert. Eine Erhöhung könne das gesamte Lohngefüge zahlreicher Druck- und Medienbetriebe ins Wanken bringen, warnt der Verband.

Brossardt: „2017 höchster Beschäftigungsstand seit April 1991“- Die bayerische M+E Industrie blickt positiv auf das Jahr 2017 zurück und die Aussichten sind ebenfalls gut. Das geht aus dem M+E Konjunkturreport 01/2018 hervor, den die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm vorgelegt haben. „Nicht zuletzt dank eines starken vierten Quartals, in dem die Produktion um 2,5 Prozent über dem Vorquartal lag, konnte im Jahresdurchschnitt ein Produktionsplus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Besonders stark legten die Elektronikindustrie (+9,0 Prozent), der Maschinenbau (+7,3 Prozent) und die Hersteller elektrischer Ausrüstungen (+5,6 Prozent) zu.

Zukunftsaussichten von Bayerns Leitindustrie sind positiv

„Die gute Entwicklung hat zum höchsten Beschäftigungsstand seit April 1991 geführt: Zum Jahresende 2017 waren gut 850.000 Menschen in der bayerischen M+E Industrie beschäftigt, damit haben die Unternehmen im vergangenen Jahr 23.000 neue Stellen geschaffen. Den Unternehmensplänen zufolge könnte der Beschäftigungsanstieg noch höher ausfallen, wenn die Firmen genügend Arbeitskräfte finden würden – der Fachkräftemangel ist Realität“, so Brossardt und betont: „Der vor Kurzem mit der IG Metall vereinbarte Tarifabschluss trägt diesem Problem Rechnung, denn er bietet den Unternehmen eine deutlich erhöhte Flexibilität des betrieblichen Arbeitsvolumens nach oben. Auf der anderen Seite ist die Kostenbelastung des Tarifabschlusses hoch und schadet langfristig der Wettbewerbsfähigkeit der M+E Industrie. Doch dies war der derzeit sehr guten konjunkturellen Lage geschuldet.“

bayme vbm sehen derzeit keine Anzeichen eines Abschwungs. Zwar stagnierten die Auftragseingänge zuletzt – im vierten Quartal gab es nur ein Plus von 0,1 Prozent – doch die Betriebe beurteilen ihre Fertigwarenlager inzwischen als zu klein, was als positives Signal gilt. Auch die Stimmung in den Unternehmen ist gut, der Saldo des ifo-Geschäftsklimas für die bayerische M+E Industrie lag im Januar bei +44,2 Prozentpunkten, das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991.

ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.
Max-Joseph-Straße 5
80333 München

 

 
 

 

 

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