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Kräftiges Minus für neue Benziner - Diesel im Plus, Benziner im Minus: der niedersächsische Pkw-Markt hat auch im April Sondereffekte des Herstellers gezeigt. 32.051 (Vorjahr: 34.958) Neuzulassungen seien ein überdurchschnittlicher Rückgang um 8,3 Prozent. Bundesweit habe der Pkw-Markt im April 1,1 Prozent eingebüßt. Lothar Freese, Obermeister der Kfz-Innung Ostfriesland, sagte zu den aktuellen Länderzahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes, die Steigerung beim Diesel um 1,7 Prozent sei dennoch „eine gute Nachricht“. Inwieweit das vierte zweistellige Minus beim Benziner in diesem Autojahr noch  immer auf WLTP-Probleme zurückzuführen sei, könne nicht gesagt werden. WLTP steht für auf Deutsch übersetzt: weltweit einheitliches Leichtfahrzeuge-Testverfahren.

Es ist ein neues Verfahren zur Messung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission. Die April-Bilanz weist den Angaben Freeses zufolge 18.868 (Vorjahr: 22.167) Benziner und 11.605 (Vorjahr: 11.416) Diesel-Verkäufe aus. Beim Benziner sei dies ein Minus von 14,9 Prozent. Erfreulich sei das wachsende Käuferinteresse für neue Pkw mit alternativen Antrieben. Insgesamt 1.578 (Vorjahr: 1.375) derartige Neuwagen seien ausgeliefert worden. Dies sei ein Plus von fast 15 Prozent. 422 (Vorjahr: 256) Elektro-Pkw seien erstmals zugelassen worden.

Nach vier Monaten, so Freese, bleibe das Ergebnis im Pkw-Markt in Niedersachsen trotz der starken Zunahmen beim Diesel negativ. 117.102 Neuzulassungen seien ein Rückgang von 4,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Benziner-Verkaufszahlen seien um 18,2 Prozent auf 65.387 gesunken, während der Diesel 23,4 Prozent auf 45.632 Erstzulassungen zugelegt habe.

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