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Arbeitsmarkt noch robust, aber Anzeichen für Trendwende mehren sich -  „Die konjunkturelle Schwäche kommt zunehmend auf dem saarländischen Arbeitsmarkt an. Zwar sank die Arbeitslosigkeit im Juni gegenüber Mai wieder leicht, gegenüber dem Vorjahresmonat ist sie aber erneut gestiegen. Damit mehren sich die Anzeichen für eine mögliche Trendwende am Arbeitsmarkt. Noch reagiert dieser aber vergleichsweise robust, da sich die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen zuletzt wieder etwas positiver entwickelt hat.

Dies kommt insbesondere den vielen jungen Menschen zugute, die zu Beginn des Sommers ihre Ausbildung beendet und nun gute Chancen auf eine Anschlussbeschäftigung haben.“ So kommentierte IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier die heute (01. Juli) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.


(München, 01.07.2019). „Der bayerische Arbeitsmarkt bleibt im Juni mit einer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent trotz steigender Risiken robust. Dass der bayerische Arbeitsmarkt die geringste Arbeitslosenquote aller deutschen Länder aufweist, haben wir unseren starken Unternehmen zu verdanken. Allerdings weisen verschiedene Indikatoren auf eine Abkühlung im Arbeitsmarkt hin“, kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die heute vorgestellten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Positiv sieht die vbw, dass die Arbeitslosigkeit mit 2,6 Prozent nicht nur im Vergleich zum Vormonat, sondern auch im Vergleich zum Vorjahresmonat (jeweils 2,7 Prozent) weiter zurückgegangen ist. „In weiten Teilen des Freistaats herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Quoten von 1,3 Prozent wie in Eichstätt oder von 1,6 Prozent wie in Neumarkt in der Oberpfalz suchen in Europa ihresgleichen. Der bayerische Arbeitsmarkt eröffnet allen Beschäftigungsgruppen gute Chancen“, so Brossardt.

Aber die vbw betont, dass der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) Anlass zur Sorge gibt. Zudem hat sich die Zahl der von Kurzarbeitsanzeigen betroffenen Personen seit Juli 2018 verdreifacht.

Brossardt warnt: „Die konjunkturelle Entwicklung verlangsamt sich. Gründe dafür sind die politischen Unsicherheitsfaktoren wie die zunehmenden internationalen Handelskonflikte und schwächere Exporte durch die sich verlangsamende Weltkonjunktur.“

Gleichzeitig wird der Fachkräftemangel immer drängender. Unternehmen suchen händeringend nach geeignetem Personal, um die Aufträge erfüllen zu können. Der Fachkräftemangel droht zum Wachstumshemmnis zu werden. „Gelingt es nicht, den Fachkräftebedarf über geeignete Maßnahmen zu decken, können Produktions- und Wachstumspotenziale nicht ausgeschöpft werden, Investitionen am Standort müssten unterbleiben. Die vbw setzt sich für ganzheitliche Lösungen zur Deckung des Fachkräftebedarfs ein. Zusammen mit der bayerischen Staatsregierung hat die vbw die Initiative Fachkräftesicherung+ ins Leben gerufen. Sie ist mit einer Vielzahl von Projekten und einer koordinierenden Taskforce angelaufen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2023 rund 250.000 zusätzliche Arbeitskräfte für die bayerische Wirtschaft zu gewinnen“, so Brossardt.

 

Dies kommt insbesondere den vielen jungen Menschen zugute, die zu Beginn des Sommers ihre Ausbildung beendet und nun gute Chancen auf eine Anschlussbeschäftigung haben.“ So kommentierte IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier die heute (01. Juli) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.

Bayerischer Arbeitsmarkt robust, doch erste Anzeichen für Abkühlung

„Der bayerische Arbeitsmarkt bleibt im Juni mit einer Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent trotz steigender Risiken robust. Dass der bayerische Arbeitsmarkt die geringste Arbeitslosenquote aller deutschen Länder aufweist, haben wir unseren starken Unternehmen zu verdanken. Allerdings weisen verschiedene Indikatoren auf eine Abkühlung im Arbeitsmarkt hin“, kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die heute vorgestellten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Positiv sieht die vbw, dass die Arbeitslosigkeit mit 2,6 Prozent nicht nur im Vergleich zum Vormonat, sondern auch im Vergleich zum Vorjahresmonat (jeweils 2,7 Prozent) weiter zurückgegangen ist. „In weiten Teilen des Freistaats herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Quoten von 1,3 Prozent wie in Eichstätt oder von 1,6 Prozent wie in Neumarkt in der Oberpfalz suchen in Europa ihresgleichen. Der bayerische Arbeitsmarkt eröffnet allen Beschäftigungsgruppen gute Chancen“, so Brossardt.

Aber die vbw betont, dass der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) Anlass zur Sorge gibt. Zudem hat sich die Zahl der von Kurzarbeitsanzeigen betroffenen Personen seit Juli 2018 verdreifacht.

Brossardt: „Fachkräftemangel droht zum Wachstumshemmnis zu werden“

Brossardt warnt: „Die konjunkturelle Entwicklung verlangsamt sich. Gründe dafür sind die politischen Unsicherheitsfaktoren wie die zunehmenden internationalen Handelskonflikte und schwächere Exporte durch die sich verlangsamende Weltkonjunktur.“

Gleichzeitig wird der Fachkräftemangel immer drängender. Unternehmen suchen händeringend nach geeignetem Personal, um die Aufträge erfüllen zu können. Der Fachkräftemangel droht zum Wachstumshemmnis zu werden. „Gelingt es nicht, den Fachkräftebedarf über geeignete Maßnahmen zu decken, können Produktions- und Wachstumspotenziale nicht ausgeschöpft werden, Investitionen am Standort müssten unterbleiben. Die vbw setzt sich für ganzheitliche Lösungen zur Deckung des Fachkräftebedarfs ein. Zusammen mit der bayerischen Staatsregierung hat die vbw die Initiative Fachkräftesicherung+ ins Leben gerufen. Sie ist mit einer Vielzahl von Projekten und einer koordinierenden Taskforce angelaufen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2023 rund 250.000 zusätzliche Arbeitskräfte für die bayerische Wirtschaft zu gewinnen“, so Brossardt.

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagt Jörg Nolte, Geschäftsführer Wirtschaft & Politik der IHK Berlin:

„Der Berliner Arbeitsmarkt wird schwerer prognostizierbar. Denn es ist nicht abzusehen, ob die stagnierenden Beschäftigungszahlen Vorboten eines Klimawandels sind oder es sich nur um eine Sommerpause handelt. Trotzdem bleibt die Fachkräftenachfrage der Berliner Wirtschaft davon unberührt. Laut IHK-Fachkräftemonitor liegt der aktuelle Fachkräfteengpass in Berlin bei 141.000. Dies ist ein klarer Beleg dafür, dass allein mit inländischen Beschäftigten die Fachkräftebedarfe der Betriebe künftig nicht gedeckt werden können.

Wir freuen uns daher, dass nach einer zu langen Zeit des Wartens endlich ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz kommt. Dieses enthält viele richtige Punkte, die die Wirtschaft bereits lange fordert - wie etwa die stärkere Adressierung beruflich Qualifizierter, der Wegfall der Vorrangprüfung oder die Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Qualifikationen. Allerdings stellen sich bezüglich der praktischen Umsetzung nach wie vor viele Fragen. Aus Sicht der Berliner Betriebe besonders wichtig ist ein schnelles, überschaubares und unbürokratisches Zuwanderungsverfahren. Denn kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, monatelang mit der Stellenbesetzung zu warten, weil Prozesse wie beispielsweise die Visaerteilung zu lange dauern."

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