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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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„Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass es einen solch tra­gischen Unterschied zwischen dem gibt, wie unser Planet von außen aussieht und was tatsächlich an vielen Orten am Boden passiert. (…) Wie würden wir all dies einem interplanetaren Besucher erklären?“ So twitterte Ende November der deutsche Astronaut Alexander Gerst von der Internationalen Raumstation zu einem Foto vom Mittleren Osten. Man erkennt Berge und die Wüsten, sieht fruchtbare Landschaften. Flussläufe ziehen sich durch gelbe Farben und an den Küsten blau das Meer. So sieht der Teil der Welt, in dem Jesus geboren wurde, aus einer Höhe von 400 Kilometern aus. Schönheit und Stille, wenn man von oben schaut. Krieg und Geschrei, wenn man mitten drin ist. Nicht nur den interplanetaren Besuchern kann man schwerlich erklären, warum die Gewalt nicht beendet werden kann. Wie aus einer anderen Welt klingt darin die Botschaft der Engel: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude!“

Deutsche Bischofskonferenz ruft zur Solidarität mit Christen weltweit auf - Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“. In den Gottesdiensten am zweiten Weihnachtstag soll insbesondere der Glaubensgeschwister gedacht werden, die vielerorts in der Welt Opfer von Ausgrenzung und Unterdrückung sind. Als Termin hat die Deutsche Bischofskonferenz den zweiten Weihnachtstag ausgewählt, da die Kirche an diesem Tag das Fest des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers des Christentums, feiert.

Kardinal Marx: „Weihnachtsbotschaft bedeutet Licht und Aufklärung -Das große Ja-Wort Gottes zum Leben aller Menschen“. - Im Kind von Bethlehem manifestiert sich „das große Ja-Wort Gottes zu meinem Leben und zum Leben aller Menschen“. Das sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, in seiner diesjährigen Weihnachtsbotschaft. Weihnachten bringe „Licht und Aufklärung“, so Kardinal Marx laut Manuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Montag, 24. Dezember 2018, bei der Christmette im Münchner Liebfrauendom. Mit Blick auf diese Botschaft könne man „keine fundamentalistische Religion aufbauen, kann der Glaube nicht reduziert werden auf ein Traditionschristentum oder zur Dekoration werden für eine verloren geglaubte Identität“.

"So gehen wir demütig in die Knie vor unserem Gott" -Predigt am Ersten Weihnachtsfeiertag in der Münchner Matthäuskirche von Heinrich Bedford-Strohm. - Liebe weihnachtliche Festgemeinde, Weihnachten ist ein faszinierendes Fest. Die Lichter, die wunderbare Weihnachtsmusik, und auch die vertrauten Worte über das Kind, das in Bethlehem geboren wird – das alles zieht an Weihnachten die Menschen in die Kirche. Doch ich glaube, uns alle fasziniert nicht nur die weihnachtliche Stimmung. Es ist auch die Ungeheuerlichkeit der Botschaft, die schwer zu fassen ist, die wir aber jedes Jahr neu hören wollen: Das Kind aus der Weihnachtsgeschichte ist nicht einfach nur ein neugeborenes Baby. Schon das ist ja in jedem einzelnen Fall jedes Mal von Neuem ein Wunder. Das Kind von Bethlehem ist der Heiland der Welt. Gott ist in ihm Mensch geworden und hat einer Welt, in der es so viele Kriegserklärungen gibt, ein für allemal die Liebe erklärt.

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seines Wohlgefallens“, die frohe Kunde von Betlehem verkündete Papst Franziskus an diesem Dienstag in seiner Weihnachtsbotschaft. Wie die Hirten, die als Erste zur Grotte geeilt waren, stünden auch wir staunend vor dem Zeichen, das Gott uns gegeben hat, ein Kind in Windeln in einer Krippe. Die universale Botschaft von Weihnachten sage uns, dass Gott ein guter Vater ist und wir alle Geschwister sind. „Daher ist mein Glückwunsch zu Weihnachten ein Wunsch nach Brüderlichkeit. Brüderlichkeit zwischen Menschen jeder Nation und Kultur. Brüderlichkeit zwischen Menschen mit verschiedenen Ideen, die aber fähig sind, einander zu achten und zuzuhören. Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen,“ so der Papst.

Buntes Mosaik der Menschheitsfamilie

Der Sohn Gottes habe mit seiner Menschwerdung deutlich gemacht, dass das Heil durch die Liebe geschieht, durch die Achtung vor dieser unserer armen Menschheit, an der wir alle in einer großen Vielfalt der Ethnien, der Sprachen, der Kulturen teilhaben, aber alle als Brüder und Schwestern in der einen Menschheit! Verschiedenheit stelle einen Reichtum dar, der das Mosaik aus Menschen bunter mache. Auch angesichts von Uneinigkeiten bestehe ein unauflösliches Band der elterlichen und göttlichen Liebe und der Kraft unserer Brüderlichkeit

Heiliges Land

„Es liegt an Israelis und Palästinensern, den Dialog wieder aufzunehmen und einen Weg des Friedens zu beschreiten. Damit möge ein mehr als siebzig Jahre währender Konflikt beendet werden, der das Land zerreißt, das vom Herrn erwählt wurde, um sein von Liebe erfülltes Gesicht zu zeigen.“ Diesen Appell richtete Franziskus in Richtung des konfliktbeladenen Nahen Ostens.

Syrien, Jemen, Afrika

Auch Syrien gedachte der Papst in seiner Rede mit einem tiefempfundenen Friedenswunsch, und er fuhr fort: „Für den Jemen hege ich die Hoffnung, dass die von der internationalen Gemeinschaft vermittelte Waffenruhe den vielen Kindern und der von Krieg und Hunger erschöpften Bevölkerung endlich Erleichterung bringen kann. Dann denke ich an Afrika, wo Millionen von Menschen Flucht und Vertreibung erleiden und humanitäre Hilfe wie auch Versorgung mit Nahrungsmitteln benötigen.“

Gegen Hunger, für Bildungs- und Gesundheitswesen

Das Weihnachtsfest stärke die brüderlichen Bande, die die koreanische Halbinsel verbinden, Venezuela, so Franziskus, möge die Einigkeit wiederzuerlangen. Der Papst betete weiters für Frieden in der Ukraine und in Nicaragua. Ganz allgemein betonte der heilige Vater die Gefahren durch ideologische, kulturelle und wirtschaftliche Kolonisierung. Auch unterstrich Franziskus, dass dem Hunger zu Leibe zu rücken und das Augenmerk auf Bildungs- und Gesundheitswesen zu lenken sei. Er gedachte der Christen, die Weihnachten in einem schwierigen, feindseligen Umfeld feiern. Hier betonte der Papst die Bedeutung des Menschenrechtes der Religionsfreiheit. Der Papst schloss sein Urbi et Orbi mit den Worten: „Das kleine frierende Kind, das wir heute in der Krippe betrachten, möge alle Kinder auf dieser Welt und jeden schwachen, wehrlosen und ausgeschlossenen Menschen beschützen. Ebenso mögen wir alle Frieden und Trost von der Geburt des Erlösers empfangen, und da wir von dem einen himmlischen Vater geliebt sind, uns auch als Brüder und Schwestern erfahren und entsprechend leben!“

(vatican news)

Christmette: „Gott nimmt nicht, er gibt"

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