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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
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Jahrestagung des Cusanuswerks 2019 - Kardinal Woelki: Trotz technischem und gesellschaftlichem Wandel – Gottes Zusage steht. - Mit mehr als 800 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk ist heute (Sonntag, 16. Juni 2019) die Jahrestagung des Cusanuswerks im niederländischen Baarlo/Venlo zu Ende gegangen. Sie stand unter dem Thema „Brave New Work. Zur Zukunft der Arbeit“. Im Rahmen der größten jährlichen Veranstaltung des Begabtenförderungswerks der katholischen Kirche in Deutschland wurden, wie zuletzt 2016, mehrere Preise für innovative Netzwerkideen verliehen.  -  In seiner Predigt beim Festgottesdienst betonte der Vorsitzende der Kommission für Wissenschaft und Kultur der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln): „Es mag vielleicht auf einen ersten Blick anachronistisch erscheinen, wenn wir Christen angesichts des ‚everything changes‘, dem vielfältigen technischen und gesellschaftlichen Wandel, mit einem Lied aus dem Gotteslob von Gott bekennen: ‚Wie Du warst vor aller Zeit, so bleibst Du in Ewigkeit‘. Aber die ewige Zusage Gottes zu uns Menschen ist gerade nichts Gestriges: Gott steht vielmehr unveränderlich und stets aktuell zu seinem Bund mit uns Menschen. Gott ist die Liebe, zu ihm dürfen wir ‚Vater‘ sagen und sind auf seinen Namen getauft. Diese Berufung ist im Angesicht der gegenwärtigen Veränderungen kein Anachronismus. Sie ist vielmehr die Hoffnung, die nicht zugrunde gehen lässt (vgl. Röm 5,1).“

Kunstmuseum Kolumba – Nach drei Jahren hinter Gerüststangen und Planen präsentiert sich die Fassade von Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln, wieder in ursprünglicher Optik. Planmäßig können in dieser Woche die Sanierungsarbeiten an den südlich und westlich orientierten Fassadenflächen abgeschlossen werden. Vor ungefähr sieben Jahren waren an den Innenseiten der besonders vom Schlagregen belasteten Außenwände Ausblühungen und Abplatzungen des Lehmputzes festgestellt worden. Durch feinste Haarrisse zwischen Backsteinen und Fugmörtel war Regenwasser in den Wandquerschnitt eingedrungen.

Unabhängige „Zentrale Anlaufstelle.help“ für Betroffene startet im Juli - Betroffene von sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche oder der Diakonie können sich künftig an eine unabhängige zentrale Anlaufstelle wenden. In der „Zentralen Anlaufstelle.help“ stehen ab 1. Juli geschulte Fachkräfte für Beratungsgespräche im geschützten Rahmen zur Verfügung. Einen entsprechenden Vertrag hat die EKD mit der anerkannten Fachberatungsstelle „Pfiffigunde Heilbronn e. V.“ geschlossen. Das Angebot ergänzt die bereits in den Landeskirchen bestehenden Ansprechstellen. „Mit der Errichtung einer zentralen Anlaufstelle setzen wir ein Anliegen um, dessen Dringlichkeit uns Betroffene immer wieder eindrücklich geschildert haben“, sagte Bischöfin Kirsten Fehrs als Sprecherin des Beauftragtenrates der EKD am Rande eines Experten-Fachtages in Hannover.

Der Vatikan kritisiert eine „Gender-Ideologie, die den Unterschied und die natürliche wechselseitige Ergänzung von Mann und Frau leugnet“. Gleichzeitig spricht er sich für einen Dialog mit der wissenschaftlich vorgehenden „Gender-Forschung“ aus. Das steht in einem Dokument der Bildungskongregation, das an diesem Montag veröffentlicht wurde. In der Schule werde häufig ein Menschenbild vermittelt, das sich als neutral gebe, in Wirklichkeit aber dem Glauben und der richtig geleiteten Vernunft entgegenstehe. „Die anthropologische Desorientierung, die das kulturelle Klima unserer Zeit prägt, hat sicherlich dazu beigetragen, die Familie zu schwächen.“Dabei wendet sich das etwa dreißigseitige Vatikanpapier vor allem gegen die „Tendenz, die Unterschiede zwischen Mann und Frau auszulöschen, indem man sie als bloße historisch-kulturelle Konditionierung versteht“. Wer für eine „Gesellschaft ohne Geschlechtsunterschiede“ eintrete, „zerstört die anthropologische Basis der Familie“, mahnt das Dokument.

„Beten für den Sieg?“- Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland haben heute (25. Mai 2019) vor dem DFB-Pokalfinale gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Fußballbundes (DFB), Fans und freiwilligen Helfern in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin unter dem Thema „Beten für den Sieg?“ einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, führte in das Leitthema des Gottesdienstes mit der dem Mönchsvater Benedikt zugeschriebenen Regel „Ora et labora!“ – „Bete und arbeite!“ ein. Gleichzeitig erinnerte er auch an die bekannten Worte „Panem et circenses“ – „Brot und Spiele“, die eine Art Lebensprinzip beschreiben, um das römische Volk seit der Zeit der Antike bei Laune zu halten. Nach den Worten von Weihbischof Peters könnte die Mischung aus beiden so etwas wie die Corporate Identity der Menschen heute sein.

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