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Schlaglicht

Lesen Sie hier Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen des Tages aus Handwerk, Wirtschaft, Politik, Sport und Gesellschaft.

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die Arbeitgeberverbände der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie bayme vbm halten die für heute angekündigten Streiks in Kindertagesstätten (KiTa) öffentlicher Träger für eine unnötige Eskalation der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. „Flächendeckende KiTa-Angebote mit verlässlichen Öffnungs- und Betreuungszeiten sind ein wichtiger Bestandteil für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eltern von betreuungsbedürftigen Kindern in diesen Konflikt mit hineinzuziehen ist unverhältnismäßig, zumal sich Lösungen ausschließlich am Verhandlungstisch finden lassen“, betont bayme vbm vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die deutschen Unternehmerinnen sehen Wirtschaft und Gesellschaft bei den Bemühungen zur Verringerung der Entgeltdifferenz zwischen Männern und Frauen grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Als Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses „Equal Pay Day“ begrüßt der Unternehmerinnenverband, dass sich die statistische Entgeltlücke stetig verringert und insbesondere bei jüngeren Frauen und Vollzeiterwerbstätigen überproportional sinkt. „Die Chancen auf Einkommensgleichheit bei Frauen und Männern sind bislang nur theoretisch gewährleistet“, betont Stephanie Bschorr, Präsidentin des VdU.

Anlässlich des Equal Pay Day am 18. März spricht sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. für einen sachlichen Umgang mit dem Thema Entgeltgleichheit aus. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont: „Die unbereinigte Lohnlücke liefert keine seriöse Aussage über den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Maßgeblich ist die bereinigte Lohnzahlungslücke, die nach Berechnung der wissenschaftlichen Institute zwischen 2,3 und 3,8 Prozent liegt. Dabei werden Faktoren wie Qualifikationsniveau und Erwerbsunterbrechungen, zum Beispiel wegen familiärer Verpflichtungen, berücksichtigt.“

Koalitionsvertrag – VDI-Positionen. - Wie können wir die technische Allgemeinbildung in Deutschland stärken? Welche Rahmenbedingungen sind nötig, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen? Was müssen wir tun, um Deutschlands Position als Forschungs- und Innovationsstandort auszubauen? Antworten auf diese und weitere Fragen hat der VDI in seiner Stellungnahme „Empfehlungen für die 19. Legislaturperiode“ formuliert und sie mit den Beschlüssen des Koalitionsvertrags von Union und SPD abgeglichen. Der VDI begrüßt zahlreiche Beschlüsse des Koalitionsvertrags zur Forschungs- und Innovationspolitik wie z.B. die Verstetigung des Mitteleinsatzes im Rahmen des Hochschulpakts oder die Weiterentwicklung der Hightech-Strategie. Die direkte Projektförderung der Fachressorts darf nach Ansicht des VDI jedoch nicht unter der geplanten Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung leiden.

Für das Handwerk sind ländliche Räume keine Resträume, sondern Zukunftsräume. Dafür müssen allerdings die Unternehmensstandorte in den Regionen gesichert und den Betrieben die infrastrukturelle Ausstattung verschafft werden, die sie für ihr wirtschaftliches Handeln benötigen. Wenn das nicht gelingt, sind mehr als eine Million Arbeitsplätze und wichtige Versorgungsstrukturen in den ländlichen Räumen gefährdet. Wie diese Herausforderung bewältigt und der Verlust von Arbeitsplätzen und die Verödung ländlicher Regionen abgewendet werden kann, war Thema einer Fachtagung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) mit dem Titel „Ländliche Räume in Deutschland – Zukunftsräume: Arbeit, Ausbildung, Infrastruktur, Nahversorgung“.

 
 

 

 

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