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Kirche im Handwerk

Besinnung und Gebet - Innere Ruhe und Einkehr - Spiritualität und Glaube im Leben und Beruf. Lesen Sie hier Berichte und Nachrichten rund um den Themenkreis Handwerk und Kirche.
Für jeden Tag erhalten Sie hier das Tagesevangelium und Tageslesung sowie den Tagessegen -  und Morgen-und Abendgebete in einer kurzen Audio- - bzw. Videobotschaft.
 

Bedford-Strohm: Radikal aus dem Vertrauen leben - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, ruft in seiner Botschaft zum Jahreswechsel dazu auf, sich in Situationen persönlicher Unsicherheit auch dann an Gott zu wenden, wenn dieser vermeintlich fern scheine. Es gebe viele Menschen, die nicht glauben können, die aber Sympathie für das Christentum haben, die froh sind, dass es die Kirche gibt und die ihren Kindern wünschen, dass sie diesen innerlichen Anker für sich entwickeln können. Sie selbst aber fänden die innerliche Gewissheit einfach nicht, die wir normalerweise Glauben nennen.


Nicht schweigend am Tisch sitzen und aufs Handy starren, sondern sich in der Familie miteinander austauschen: dieser aus dem Leben gegriffene Appell kommt an diesem Sonntag, dem Fest der Heiligen Familie, von Papst Franziskus. Er äußerte sich beim Angelus auf dem Petersplatz. Die Heilige Familie, so Franziskus in seiner auf die irdische Familie Jesu konzentrierten Katechese, stelle eine „einstimmige Antwort“ auf den Willen Gottes dar. „Heute ist wirklich ein wunderschöner Tag. Heute feiern wir das Fest der Heiligen Familie von Nazareth“, wandte sich der Papst vom Fenster des Apostolischen Palastes an die Gläubigen. „Der Begriff ,heilig‘ stellt diese Familie in den Bereich der Heiligkeit, die ein Geschenk Gottes ist, aber auch ein freies und verantwortliches ,Ja‘ zu seinem Plan. Und genau das trifft auf die Familie von Nazareth zu: sie hat sich vollkommen in den Willen Gottes gefügt,“ so Franziskus.

Weihnachtsansprache des Papstes an die Kurie - Liebe Brüder und Schwestern, euch allen ein herzliches Willkommen. Ich danke Kardinal Angelo Sodano für die Worte, die er an mich gerichtet hat. Vor allem möchte ich ihm, auch im Namen der Mitglieder des Kardinalskollegiums, meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen für den wertvollen und sorgfältigen Dienst, den er als Dekan über lange Jahre bereitwillig, hingebungsvoll, wirksam und mit großem Organisations- und Koordinationstalent ausgeübt hat. Danke von Herzen, Eminenz!
Euch hier Anwesenden, euren Mitarbeitern und allen, die in der Kurie Dienst tun, wie auch den Päpstlichen Repräsentanten und allen, die ihnen zur Seite stehen, wünsche ich ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest. Und neben den Glückwünschen spreche ich meine Anerkennung für die tägliche Hingabe aus, mit der ihr den Dienst an der Kirche leistet. Vielen Dank!
Auch dieses Jahr gibt uns der Herr die Gelegenheit, für diese Geste der Gemeinschaft zusammenzukommen, die unsere brüderliche Verbundenheit stärkt und in der Betrachtung der Liebe Gottes wurzelt, die sich an Weihnachten geoffenbart hat. Tatsächlich, so hat ein Mystiker unserer Zeit geschrieben, »ist die Geburt Christi das stärkste und aussagekräftigste Zeugnis dafür, wie sehr Gott den Menschen geliebt hat. Er hat ihn mit einer persönlichen Liebe geliebt. Deshalb hat er einen menschlichen Leib angenommen, hat sich mit ihm vereint und für immer angeeignet. Die Geburt Christi ist selbst ein „Liebesbund“, der für immer zwischen Gott und dem Menschen geschlossen wurde« .


Bei seinem traditionellen Weihnachtssegen „Urbi et Orbi“ hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch zu mehr Anstrengungen für Frieden weltweit aufgerufen. Von der Mittelloggia des Petersdoms aus betete er am Ersten Weihnachts-Feiertag unter anderem um ein Ende des Kriegs in Syrien. Etwa 55.000 Menschen nahmen auf der „Piazza San Pietro“ an dem etwa halbstündigen Ereignis teil, das von 150 Fernsehstationen per Satellit in alle Teile der Welt übertragen wurde. An den Zugängen zum Platz herrschten strenge Sicherheitsvorkehrungen. Wer es aber bis ins Rund der Kolonnaden geschafft hatte, erlebte eine zugleich feierliche und entspannte Atmosphäre. Für Franziskus war es der siebte feierliche Weihnachtssegen seines Pontifikats. In einer auf Italienisch verlesenen Botschaft vor dem Segen erklärte er, zwar gebe es derzeit viel Finsternis auf der Welt und in den Herzen der Menschen, doch das Licht des neugeborenen Christus sei stärker als das Dunkel.

Der bayerische Landesbischof und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wird am Vormittag des Heiligabend die Justizvollzugsanstalt Neuburg-Herrenwörth besuchen. Er wird dort gemeinsam mit Inhaftierten und Angestellten einen Weihnachtsgottesdienst feiern. Mittags wird er in München mit Wohnungslosen und anderen Menschen in sozialen Notlagen Gottesdienst feiern und zusammen mit Ehrenamtlichen ein mehrgängiges Menü servieren. Am ersten Weihnachtsfeiertag predigt der Ratsvorsitzende um 10 Uhr im Festgottesdienst in der Münchener Bischofskirche St. Matthäus. - In seiner Weihnachtsbotschaft bezeichnet Bedford-Strohm Weihnachten als ein Fest der grenzenlosen Hoffnung. Die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu erzähle davon wie die Liebe Gottes menschliche Gestalt angenommen hat. „Wie sie von irgendwelchen Projektionen in den Himmel hinein und in irgendein Jenseits, mitten in unser Leben gekommen ist.“

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