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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.


VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Juni 2020 in Hessen - Pollert: „Wirtschaft, Wettbewerb und Wachstum durch Entbürokratisierung ankurbeln“ - Landesregierung sollte im Bundesrat gegen Entsendegesetz stimmen.Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im dritten Monat in Folge coronabedingt gestiegen, und zwar von 192.100 auf rund 197.100. - „Aus der tiefsten Rezession mit der größten Neuverschuldung in Deutschland und in Hessen kommen wir nur mit Mut zur Flexibilisierung. Wirtschaft, Wettbewerb und Wachstum müssen jetzt durch Entbürokratisierung und Lockerungen von zu starren Regeln angekurbelt werden. Am Arbeitsmarkt heißt das: Das Arbeitszeitgesetz endlich zeitgemäß neu gestalten, Zeitarbeit erleichtern, rechtssichere Befristungen beibehalten und beim EU-Entsenderecht die Pausentaste drücken. Nur ein hoher Beschäftigungsstand kann das dringend benötigte Konsum- und Investitionsklima anheizen“, sagte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V.

 


bvdm-Frage- und Antwortkatalog zur Umsatzsteuersenkung ab 1. Juli 2020 - Die vom Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossene Senkung der Umsatzsteuer zum 1. Juli 2020 wird zu einem enormen Verwaltungsaufwand für die Unternehmen führen – auch in der Druck- und Medienwirtschaft. Schon vor endgültiger Verabschiedung bzw. Inkrafttreten des Gesetzes hat der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) daher einen Frage- und Antwortkatalog erstellt. Um Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft bei der Umstellung der Umsatzsteuer praxisnah zu unterstützen, hat der bvdm die wichtigsten Fragen zu dem Thema erfasst und Antworten dazu erarbeitet. Erläutert wird unter anderem, in welchen Fällen reduzierte Steuersätze anzuwenden sind, wie sich die Steuersenkung auf erbrachte Teilleistungen auswirkt, was bei bereits erfolgten Anzahlungen zu beachten ist oder welche Konsequenzen ein überhöhter Mehrwertsteuerausweis haben kann.


„Unsere gute Zusammenarbeit hat sich in den letzten Jahren bewährt“, bedankte sich Hensel bei den Unternehmern. „Gerade in der Zeit der Corona-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Auswirkungen ist der Austausch in der Vollversammlung wichtig. Grenzschließungen, unterbrochene Lieferketten, weggebrochene Aufträge, fehlende ausländische Beschäftigte sowie Liquiditätsengpässe werden uns noch länger begleiten. Die Gesamtauswirkung der Corona-Pandemie wird erst mittel- oder langfristig sichtbar sein.“ Hensel erkannte zudem die gute Unterstützung durch den IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener und alle IHK-Mitarbeiter an: „Diese setzen sich für die Mitgliedsunternehmen insbesondere in diesen von Corona geprägten Zeiten sehr engagiert ein.“


Die Stimmung unter den hessischen Metall- und Elektro-Unternehmen (M+E- Unternehmen) hat sich massiv eingetrübt. Die Corona-Pandemie verschärft deutlich die Rezession, in der sich die M+E-Industrie bereits seit Mitte letzten Jahres befindet. Das teilte der Arbeitgeberverband HESSENMETALL mit. Er beruft sich dabei auf seine Frühjahrsumfrage, an der sich zwischen April und Mai mehr als 100 Mitgliedsunternehmen beteiligt hatten. Bei der Beurteilung der allgemeinen Geschäftslage ist erwartungsgemäß ein deutlicher Abwärtstrend erkennbar. Aktuell sprechen 43 Prozent der Unternehmen von einer schlechten Geschäftslage. Neun von zehn Unternehmen mussten ihre Produktion einschränken. Für 2020 erwarten die Unternehmen aufgrund der Corona-Krise einen Umsatzrückgang von rund 26 Prozent. Hochgerechnet auf die hessische M+E-Industrie insgesamt entspricht dies einem Umsatzverlust von rund 18 Milliarden Euro.


Brossardt: „Risiko der Rufschädigung von Unternehmen steigt erheblich“. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. übt scharfe Kritik am geplanten Unternehmenssanktionsrecht. „Mit dem neuen Titel `Gesetz zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft´ wird suggeriert, hier komme ein Gesetz, das positive Effekte für die Wirtschaft erzeugt. In Wahrheit stellt es die Unternehmen unter Generalverdacht. Es kommt außerdem aufgrund der ohnehin schon wirtschaftlich schwierigen Situation der Unternehmen durch die Corona-Pandemie zur Unzeit“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die vbw sieht keinen weiteren Regelungsbedarf. „Selbstverständlich müssen strafbare Handlungen, die aus Unternehmen heraus begangen werden, geahndet werden. Hierfür ist jedoch kein gesondertes Unternehmensstrafrecht notwendig. Das vorhandene Strafrecht sowie weitere bestehende spezialgesetzliche Vorschriften stellen ein ausdifferenziertes System der Sanktionierung dar“, so Brossardt weiter.

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