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Handwerk, Handel, Verbände

Nachrichten, Tipps und Hinweise für Handwerk, Handel und Gewerbe

Nachrichten für den Handwerker aus Berufswelt, Wirtschaft und Politik. Tipps und Hinweise zu neuen Gesetzen und Arbeitsvorschriften. Täglich aktuell.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt vor sozialen Verwerfungen im Zuge der Corona-Krise. Insbesondere für die Schwächsten muss über Tarifverträge sichergestellt werden, dass das Kurzarbeitergeld aufgestockt wird. Das gilt vor allem für Branchen im Niedriglohnbereich wie der Gebäudereinigung sowie für Leiharbeiter. „Die Krise stürzt viele unverschuldet in große Not. Vor allem die Ärmsten sind schwer betroffen. Für sie geht es nicht nur um Komforteinbußen, es geht um ihre Existenz. Arbeitgeber stehen hier in der Pflicht, sich für Lösungen ihrer Beschäftigten einzusetzen. Es ist unverantwortlich und kurzsichtig, wenn sich Arbeitgeberverbände wie jüngst die der Leiharbeitsbranche unserem Angebot rundweg verweigern, Tarifverhandlungen zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes zu starten. Wir fordern in dieser Krisensituation soziale Verantwortung aller ein“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Mit Nachdruck hatte der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) die Politik zu der Klarstellung aufgefordert, dass Druck- und Medienunternehmen unverzichtbare Teile von Liefer- und Wertschöpfungsketten sind, ohne die das Funktionieren unserer Gesellschaft nicht möglich ist. Entsprechende Schreiben waren den verantwortlichen Stellen auf Bundesebene vom bvdm zugestellt worden Bundesinnenminister Horst Seehofer ließ daraufhin mitteilen, dass die Unternehmen der deutschen Druck- und Medienindustrie grundsätzlich zu den systemrelevanten Einrichtungen gehören. „Diese Klarstellung ist ein wichtiges Signal für unsere Branche, aber auch all die Organisationen und Unternehmen, die zwingend auf die Produkte und Dienstleistungen der Druck- und Medienbetriebe angewiesen sind“, begrüßt Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm, die Reaktion des Ministeriums.

Soforthilfe startet erfolgreich: - Am vergangenen Freitag ist die NRW-Soforthilfe 2020 für Betriebe angelaufen, die durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich in Not geraten sind. Die Antragsstellung ist bis zum 31. Mai möglich. Damit diese reibungslos funktioniert, haben die Handwerkskammern zusätzlich Hotlines eingerichtet, die auch am vergangenen Wochenende ratsuchende Betriebe bei der Antragsstellung tatkräftig unterstützten. »122 Beraterinnen und Berater der Handwerkskammern in NRW waren im Einsatz und haben von Freitag bis Montag über 5.000 Anfragen von Betrieben und Handwerker*innen rund um die Soforthilfe beantwortet«, erläutert Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT).

ModEurop legt Farbauswahl für Herbst/Winter 2021/22 fest. - Auch wenn die ModEurop ColourClubConference in dieser Saison leider nicht wie gewohnt stattfinden konnte, wagen die Design- und Trendexperten Martin Wuttke und Uta Riechers-Wuttke einen Blick in die modische Zukunft. In enger Absprache mit den Kreativen des „inner circle“ des ModEurop Teams wurde jetzt in Berlin die Farbauswahl für die ModEurop ColourCard zur Saison Herbst/Winter 2021/22 getroffen. Die Farbkarte, die aus einer Selektion von über 800 Leder- und Materialmustern aus Deutschland, Italien, Indien und Pakistan entstanden ist, wird Anfang Juni beim Deutschen Schuhinstitut in Offenbach erhältlich sein. Damit sind Kontinuität und vor allem die Arbeit an den neuen Kollektionen der Schuh- und Lederhersteller gesichert.

bayme vbm Umfrage: Drei Viertel der Unternehmen rechnen mit Produktionsrückgang. - Drei Viertel der Unternehmen rechnen im laufenden Jahr mit einem Produktionsrückgang – und zwar im Schnitt um 20 Prozent. 40,5 Prozent befürchten, in dieser Zeit Verluste zu schreiben, weitere 17 Prozent prognostizieren lediglich eine schwarze Null. Das ist das zentrale Ergebnis einer eigenen Umfrage der bayerischen Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie in Bayern bayme vbm unter ihren Mitgliedsunternehmen über die Auswirkungen und Folgen der Corona-Krise. „Nahezu alle befragten Betriebe spüren bereits negative Folgen in Bezug auf ihre Geschäftstätigkeit“, so Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Besonders betroffen ist die Automobil- und Zulieferindustrie. Hier gehen 85,7 Prozent der Betriebe von einer rückläufigen Produktion im Jahr 2020 aus.

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