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Handwerk, Handel, Verbände

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17.12.2022 - Neuer Direktor des VDI wird Dipl.-Ing. Adrian Willig (56). Wie das VDI Präsidium mitteilt, wurde Willig auf der VDI-Vorstandsversammlung am 15.12.2022 mit großer Mehrheit von den Delegierten gewählt. Willig tritt die Nachfolge von Ralph Appel an, der planungsgemäß zum 31.12. dieses Jahres in den Ruhestand tritt. Bis zum Amtsantritt von Adrian Willig, voraussichtlich im 2. Quartal 2023, wird Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Gesellschaft des VDI, interimsweise die Funktion des VDI-Direktors bei dem größten Ingenieurverein Deutschlands übernehmen. Ralph Appel steht dem VDI bis zum 30.06.2023 weiterhin unterstützend zur Verfügung.
VDI-Präsident Dr. Volker Kefer, der ebenfalls zum 31.12.2022 seine Amtsperiode beendet, bedankte sich im Namen des VDI-Präsidiums bei dem scheidenden Direktor. Ralph Appel habe den VDI während seiner neunjährigen Amtszeit in einen Verein mit modernen, zeitgemäßen und digitalen Strukturen transformiert. „Ralph Appel hat den VDI auch während der herausfordernden Pandemie-Zeit wirtschaftlich erfolgreich durch sehr schwieriges Fahrwasser geführt und hinterlässt seinem Nachfolger einen finanziell sehr gut aufgestellten Verein“, so Kefer weiter.

05.12.2022 - M+E Konjunkturreport 4/2022 - Produktion noch immer unter Niveau von vor der Corona-Pandemie - „Fach- und Arbeitskräftemangel wird zu immer größerem Problem. Der derzeitige Krisen-Cocktail belastet die bayerische Metall- und Elektro- Industrie (M+E) schwer: Die Produktion ist noch immer unter dem Niveau von vor der Corona-Pandemie, die konjunkturelle Lage ist angespannt und die Sorge vor der Zukunft bei den Betrieben groß. Der Fach- und Arbeitskräftemangel wird zudem zu einem immer größeren Problem“, erklärt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen M+E Arbeitgeberverbände bayme vbm zum aktuellen M+E Konjunkturreport. Die Produktion in der bayerischen M+E Industrie ist im dritten Quartal 2022 gegenüber dem zweiten Quartal um 1,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,7 Prozent gestiegen. „Damit liegt das Produktionsniveau jedoch weiterhin rund vier Prozent unterhalb des Vor-Corona-Niveaus.

28.11.2022 - Am vergangenen Freitag hat die Bundesregierung den Entwurf eines Strompreisbremsengesetzes beschlossen. Dieser sieht weiterhin u.a. die Abschöpfung von Strommarkterlösen von Erneuerbare-Energien-Anlagen vor. Die Abschöpfung soll dabei bereits ab dem 1. Dezember dieses Jahres greifen. Daneben wurde der Sicherheitszuschlag für Biogasanlagen von 6 auf 7,5 ct/kWh erhöht, während sich für Biomasseanlagen sonst keine Änderungen ergeben haben. Sandra Rostek, Leiterin des Hauptstadtbüro Bioenergie, kommentiert: „Das Regierungsbeschluss zeigt, dass die Bundesregierung die besondere Situation der Bioenergie nicht erkennen will. So wird in dem Entwurf zwar betont, die gestiegenen Kosten in Bezug auf Wartung, Reparatur, Betriebsmittelkosten und Substrate zu berücksichtigen, allerdings nur bei Biogasanlagen und weit unterhalb der tatsächlichen Kostensteigerungen.

01.12.2022. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt die endgültige Ratifizierung des Umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens EU-Kanada (Comprehensive Economic and Trade Agreement, kurz CETA) durch den deutschen Bundestag. „Endlich ist das Abkommen unterzeichnet und der Schwebezustand damit beendet. Kanada ist ein wichtiger Wirtschaftspartner der EU, Deutschlands und damit auch Bayerns. Uns verbinden langjährige und erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen. Das Abkommen erleichtert mit dem Abbau von 98 Prozent der Zölle den Zugang zum kanadischen Markt erheblich und fördert den bilateralen Warenaustausch. Mit dem Abkommen setzt die EU auch ein wichtiges Signal gegen Protektionismus“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die VhU stellte heute ihre Erwartungen an die Verkehrspolitik nach der Landtagswahl 2023 vor und forderte, dass die Landespolitik den Belangen des Güterverkehrs mehr Beachtung schenke. Der Güterverkehr müsse gleichberechtigt neben dem Personenverkehr gesehen werden – beispielsweise beim Thema Infrastruktur: Nötig seien mehr Stellplätze für Lkw entlang der Autobahnen, mehr Gleise für den Schienengüterverkehr, mehr Umschlagterminals im Kombinierten Verkehr Straße-Schiene-Wasser sowie langfristig eine neue Eisenbahnstrecke zwischen Wiesbaden und Bonn für den Schienengüterverkehr mit einem System von Tunneln durch Taunus und Westerwald. Um Lieferketten und Produktionsprozesse aufrecht zu erhalten und um die Versorgung der Bevölkerung überall weiter kostengünstig zu gewährleisten, fordert Hessens Wirtschaft den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Straßen, Schienen- und Schifffahrtswege in Hessen seien veraltet und den Anforderungen des Güterverkehrs von heute und morgen vielerorts nicht mehr gewachsen. Die Verkehrsinfrastruktur werde mehr und mehr zum Flaschenhals der Wirtschaft, kritisiert die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU).

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