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Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.


10.09.2020 -  „Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstände und eine limitierte Anzahl von Kunden in den Läden sind zweifellos sinnvoll“, bekräftigte Wolfgang Keller. „Aber sie sorgen auch weiterhin dafür, dass Menschen noch nicht wie letztes Jahr um diese Zeit in die Geschäfte kommen.“ Zudem hätten angesichts der Corona-Krise Händler in diesem Jahr möglicherweise andere Sorgen, als sich in ihren Werbegemeinschaften um ein gemeinsames Motto oder konzertierte Aktionen zu bemühen, gab der Vorsitzende des IHK-Einzelhandelsausschusses zu bedenken. Daher habe die IHK Siegen allen Werbegemeinschaften und einzelnen Händlern für die diesjährigen „Heimat-shoppen“-Aktionstage eine Kammerbezirk-übergreifende Aktion vorgeschlagen: „Der lokale Handel ist exklusiv.“ „Was müssen Kunden nicht selten vor den Läden tun? Sie müssen warten, oftmals in Warteschlangen“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Gräbener. Diesen Fakt ins Positive gewandelt, sichere der derzeitige Status quo den Kunden eine gewisse Exklusivität in ihren Geschäften zu. „Exklusivität für eine gezielte und durchaus auch mal zeitaufwändigere Beratung.“


10.09.2020 - Vorsitzender im Amt bestätigt - Dr. Gerhard Kircher (re.) wird für weitere drei Jahre den Vorsitz der Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer Oldenburg übernehmen. HWK-Hauptgeschäftsführer Heiko Henke überreichte die Bestellungsurkunde. - Der ehemalige Präsident des Oberlandesgerichts Oldenburg, Dr. Gerhard Kircher, wurde für weitere drei Jahre als Vorsitzender der Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg bestellt. Er übt das Amt des Vorsitzenden seit November 2009 aus. Die neue Bestellungsurkunde erhielt er aus den Händen des HWK-Hauptgeschäftsführers Heiko Henke. - Die Bauschlichtungsstelle der Handwerkskammer kann in Streitfällen von Auftraggebern oder Auftragnehmern von Bauleistungen angerufen werden. Sie hat die Aufgabe, Meinungsverschiedenheiten am Bau sachkundig, schnell und kostengünstig außergerichtlich zu lösen. Die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren ist für beide Parteien freiwillig. Mit ihrer Zustimmung signalisieren sie ihre grundsätzliche Einigungsbereitschaft. Zur Klärung von technischen und fachlichen Fragen können auch Sachverständige hinzugezogen werden.


28.08.2020 - Vom 1. September an können Hamburger*innen wieder Zuschüsse für die Anschaffung von Lastenfahrrädern beantragen. Der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann, nimmt dazu Stellung – „Einige Hamburger Handwerker und Handwerkerinnen benutzen bereits Lastenfahrräder für kurze Strecken im Quartier. Ich freue mich, wenn sich noch mehr Handwerksbetriebe dafür entscheiden. Eine Bezuschussung allein reicht aber nicht aus. Es fehlt ein Konzept, wie Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern gelöst werden, wenn der Radverkehr weiter zunimmt, die Infrastruktur aber noch gar nicht darauf ausgerichtet ist.

 


Generalkonsul der Republik Kasachstan zu Besuch in der IHK: Beste Geschäftschancen für die Saarindustrie -  Bei seinem Antrittsbesuch im Saarland traf der Generalkonsul der Republik Kasachstan Yermukhambet Konuspayev heute mit Vertretern von Unternehmen und Institutionen in der IHK zusammen. Schwerpunktthemen der Gespräche waren die wirtschaftliche Lage und die Geschäftsaussichten in dem rohstoffreichen Land, die durch die zunehmende Industrialisierung an Dynamik gewinnen. „Wir laden alle Industriebranchen des Saarlands ein, sich den Entwicklungsstand in meiner Heimat anzusehen – unsere Unterstützung bieten wir gerne an", so der Generalkonsul. Er wies darauf hin, dass in der Weiterverarbeitung von Rohstoffen und der Kfz-Produktion in den letzten Jahren bedeutende Kapazitäten aufgebaut wurden, die interessante Geschäftschancen für die Saarindustrie versprechen.

 


Lübeck, 28. August 2020 – Die Vollversammlung der Handwerkskammer Lübeck stellt die Planungen für den Trave-Campus, das Neubauvorhaben von Berufsbildungseinrichtungen der Kammer, auf den Prüfstand. Das hat die Vollversammlung auf ihrer Sitzung am 27. August beschlossen. Neue Erkenntnisse bei der Kostenschätzung des Großprojektes haben die Entscheidung notwendig gemacht. Vorstand und Geschäftsführung der Handwerkskammer wurden von der Vollversammlung beauftragt, Maßnahmen zu prüfen, die die Fortführung des Bauvorhabens ermöglichen. Das Neubauvorhaben Trave-Campus wird nach Einschätzungen der Projektsteuerer und der beauftragten Architekten und Fachplaner nicht in dem zu Beginn der Planungen angesetzten Kostenrahmen von rund 95 Millionen Euro weiter geplant und schließlich errichtet werden können. Auf Basis einer Vorkosteneinschätzung hätte sich vielmehr ein sehr viel höheres Investitionsvolumen von rund 160 Millionen Euro ergeben.

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