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Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.


Zu den Öffnungen des Einzelhandels in Mainz am Montag erhalten Sie nachfolgend ein Statement von Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden. Für Fragen dazu melden Sie sich jederzeit. "Für die Händler ist es kaum erklärbar, dass Geschäfte in Mainz wieder öffnen dürfen, in Wiesbaden aber nicht. Gerade bei benachbarten Landeshauptstädten sind solche Unterschiede nicht nur für die Unternehmen ein Problem, sondern auch für den Gesundheitsschutz. Denn es steht jetzt zu befürchten, dass es zum Shopping-Tourismus über den Rhein kommt. Für die Wiesbadener bedeutet das zudem einen Wettbewerbsnachteil - damit werden Betriebe, die eigentlich alle in der gleichen Notlage sind, gegeneinander ausgespielt.

 



Vereinsarbeit beendet. Die Gebäudeenergieberater des ostfriesischen Handwerks e.V., kurz GoH, haben sich zum Jahresende 2020 aufgelöst. Das Vereinsvermögen ist mit einer Höhe von rund 14.300 Euro an den Elternverein krebskranker Kinder Ostfriesland und Umgebung (Moormerland) gespendet worden. Auf Initiative von Diplom-Ingenieur Heinrich Meyer (Großefehn) wurde der Verein 2006 aus dem Kreis der 22 Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Gebäudeenergieberater des Handwerks“ der Handwerkskammer für Ostfriesland gegründet. Ziel war es, die Energieeinsparpotentiale von Gebäuden durch Beratungsleistungen zu verbessern. Gleichzeitig wurde den Experten eine Plattform zum Austausch und für Fortbildungen geboten.

 


15.02.2021 - Re-Start für Friseure - Heiner Heijen, Obermeister der Friseur-Innung Leer-Wittmund im Interview. - Geschlossene Läden und Existenzängste: Die Corona-Pandemie verlangt dem ostfriesischen Friseurhandwerk viel ab. Die rund 430 Salons und geschätzten 1.200 Beschäftigten sind seit dem 16. Dezember im zweiten Lockdown. Die Folge: Die Krisen-Frisuren wuchern wieder. Doch ein Lichtblick ist in Sicht. Ab dem 1. März dürfen die Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber unter Einhaltung neuer Arbeitsschutzstandards öffnen.


Unternehmen müssen, gemäß einer getroffenen Übereinkunft zwischen den zuständigen Bundesministerien, künftig über die Einhaltung „anerkannter Menschenrecht-Standards“ in ihren Lieferketten berichten. Das Gesetz soll ab 2023 für Unternehmen mit mehr als 3000 und ab 2024 für Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern gelten.  „Das Handwerk lehnt dieses Gesetz ab, selbst wenn es im Vergleich zu ersten Entwürfen Erleichterungen enthält", erklärt Dirk Neumann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Halle. 


Mehr als 1.500 Prüfungsteilnehmer - Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnte die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (IHK) die Winterprüfung in der beruflichen Ausbildung erfolgreich abschließen. Bereits Ende November 2020 hatten zunächst die schriftlichen Prüfungen begonnen, nach Auswertung der Ergebnisse wurden dann im Januar 2021 die mündlichen Prüfungen in den kaufmännischen Berufen und daran anschließend die praktischen Prüfungen in den technisch-gewerblichen Berufen durchgeführt – alles unter strikter Einhaltung der Hygienevorschriften. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé: „Ich danke allen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern - seien es Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- oder Lehrervertreter - für ihr Engagement. Es ist keine Selbstverständlichkeit, inmitten einer Pandemie für eine solche Aufgabe zur Verfügung zu stehen. Mit Hilfe unserer Ehrenamtlichen ist es uns letztlich gelungen, auch in dieser schwierigen Zeit vielen jungen Menschen einen regulären Start ins Berufsleben zu ermöglichen“.

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