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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

 

29. Juli 2021 - Arbeitsmarkt im Juli 2021 - „Der bayerische Arbeitsmarkt ist weiter auf Erholungskurs. Viele Ausbildungsplätze sind noch unbesetzt“ - Anlässlich der heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juli stellt Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner fest: „Im Juli 2021 waren in Bayern 249.820 Menschen arbeitslos gemeldet und damit rund 45.800 weniger Menschen als noch vor einem Jahr. Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 3,3 um 0,6 Prozentpunkte unter der Vorjahresmarke. Dies zeigt, dass sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Bayern von den Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter erholen.“Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen zwar leicht um rund 10 Prozent angestiegen. Laut Arbeitsministerin Trautner besteht jedoch kein Grund zur Sorge: „Ein Anstieg ist saisonüblich, da sich viele Schul- und Ausbildungsabsolventen im Sommer arbeitslos melden. Und dieser Anstieg fällt heuer sogar geringer aus.“

 

„Die Lage am Arbeitsmarkt verbessert sich weiter. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind trotz Beginn der Sommerpause weiter kräftig gesunken. Das Wachstum der Beschäftigung hält an. Und die Unternehmen suchen vermehrt nach neuem Personal.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. - Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit - Mit den weitgehenden Öffnungsschritten der letzten Monate hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Juli 2021 – anders als sonst in diesem Monat üblich –  gegenüber dem Vormonat verringert, und zwar um 24.000 auf 2.590.000. Saisonbereinigt hat sie um 91.000 stark abgenommen. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. Im Vergleich zum Juli des vorigen Jahres ist die Arbeitslosenzahl um 320.000 gesunken. Die Arbeitslosenquote verzeichnet im Vorjahresvergleich ein Minus von 0,7 Prozentpunkten. Die Folgen der Corona-Krise belaufen sich auf ein Plus von 316.000 Arbeitslosen bzw. 0,7 Prozentpunkten bei der Arbeitslosenquote. Diese Werte haben sich aufgrund der Erholung auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zum Höhepunkt im Sommer 2020 inzwischen etwa halbiert. Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosenquote lag im Juni bei 3,7 Prozent.


VhU zu den Arbeitsmarktzahlen im Juli 2021 in Hessen - Pollert: „ Größte Chancen in Industrie, Handel und Zeitarbeit. Nordhessen: großer Stellenzuwachs“. -  Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um rund 1.100 gesunken, und zwar von rund 177.700 auf rund 176.600. Erfreuliche Nachrichten auf dem hessischen Arbeitsmarkt. Mit einem Zugang von rund 13.200 gemeldeten Stellen zeigt der hessische Arbeitsmarkt weiterhin Erholungstendenzen. „Nach all den Monaten des Bangens dürfen wir jetzt vorsichtig optimistisch sein. Viele Betriebe suchen verstärkt nach Mitarbeitern. Besonders gut sind die Chancen auf eine Neueinstellung derzeit in der Industrie, im Handel und in der Zeitarbeit“, sagte Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU).

 


Familienministerin Trautner: „Mit den Beratungschats bekommen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern Beratung und Hilfe, wenn die Noten nicht wie gewünscht ausfallen“ - Am Donnerstag erhalten die bayerischen Schülerinnen und Schüler ihre Jahreszeugnisse zu einem weiteren besonderen Schuljahr. Bei einigen mag sich gleich zu Beginn der Ferien Frust breitmachen, wenn die eine oder andere Note nicht wie erwartet ausfällt. Mit zeitweisem Distanz- und Wechselunterricht wurden unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Wer nicht weiß, wie er mit der Bilanz des Schuljahres umgehen soll, kann sich über ein Chatangebot im Netz Beratung holen. Dazu Bayerns Familienministerin Carolina Trautner: „Schlechte Noten sind noch lange kein Weltuntergang. Es gibt für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern zahlreiche Unterstützungsangebote. Damit aber niemand auf der Suche nach Hilfe – gerade in diesen Zeiten – zu einer Beratungsstelle gehen muss, finanzieren wir mit weiteren Partnern zusammen die ‚Virtuelle Beratungsstelle der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung‘. Erfahrene Fachkräfte beantworten dort Fragen von Schülerinnen und Schülern, aber auch der Eltern und helfen ihnen fachkundig weiter.“

 


13.07.2021 - Marktwirtschaftliche Instrumente im Klimaschutz zielführend - Brossardt: „Nur wettbewerbsfähige Industrie erwirtschaftet notwendige Investitionen“ - Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. steht hinter dem europäischen Klimaziel für das Jahr 2030. „Für uns geht es nicht um das ‚Ob‘, sondern um das ‚Wie‘. Klimaschutz darf nicht zu Lasten der Unternehmen priorisiert werden. Nur eine wettbewerbsfähige und innovationsfreudige Industrie kann die notwendigen Investitionen in den Klimaschutz erwirtschaften“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt im Vorfeld der für morgen erwarteten Vorstellung des EU-Klimapakets „Fit for 55“. - Besonders ein effektiver Carbon-Leakage-Schutz ist von enormer Bedeutung für die produzierenden Unternehmen. Den geplanten CO2-Grenzausgleichsmechanismus lehnt die vbw mit Blick auf mögliche Handelskonflikte jedoch ab: „Wir setzen auf Kooperation statt auf Konfrontation. Zielführender wäre die Weiterentwicklung der CO2-Bepreisung im internationalen Kontext“, so Brossardt weiter. Positiv bewertet die vbw hingegen die geplante Einführung eines separaten Emissionshandelssystems für den Straßenverkehr und den Gebäudebereich. Das nationale Emissionshandelssystem für Verkehr und Wärme muss dann aber bis zum Start des neuen europäischen Systems abgeschafft werden.

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