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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.


„Der Arbeitsmarkt hat auf die Einschränkungen im November reagiert – glücklicherweise aber im Moment nicht mit einer Zunahme von Entlassungen. Allerdings sind die Betriebe wieder zurückhaltender bei der Personalsuche und haben im November wieder für deutlich mehr Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Arbeitslosenzahl im November: -61.000 auf 2.699.000 -  Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +519.000 Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent


Verkehrspolitik muss klimafreundlich und sozial verträglich gestaltet werden. Dafür können existierende Instrumente so umgestaltet werden, dass sie gerecht sind und zum Klimaschutz beitragen. So sollte etwa die CO2-Komponente der Kfz-Steuer erhöht werden, um mit den Mehreinnahmen die Prämie für den Kauf von Elektroautos zu finanzieren. Die Entfernungspauschale kann zum Mobilitätsgeld werden, das auch die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs fördert. Die Dienstwagenbesteuerung sollte erhöht werden und sich am CO2-Ausstoß des Fahrzeugs ausrichten. Diese und weitere Instrumente hat das Öko-Institut im Auftrag des Naturschutzbunds NABU betrachtet. Das Ziel der Studie: Die sozialen Wirkungen heutiger Verkehrspolitik analysieren und Anregungen für die Ausgestaltung einer klimafreundlichen und sozial verträglichen Mobilität der Zukunft geben.

 


Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen legen Eckpunkte zur Reform des SGB II vor- Die Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende hat als wichtiger Baustein der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik zu einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt beigetragen. Das Prinzip „Fördern und Fordern“ hat sich bewährt, auch wenn bei vielen Leistungsberechtigten und in Teilen der Gesellschaft weiterhin Vorbehalte bestehen. In einigen Teilbereichen besteht gesetzlicher Änderungsbedarf. Die Landesarbeitsministerinnen und -minister der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen haben in einem gemeinsamen Papier Eckpunkte für eine Reform der Grundsicherung vorgelegt. Ziel ist es, die Grundsicherung so weiterzuentwickeln, dass die Leistung und Lebensleistung der Leistungsberechtigten bei der Ausgestaltung des Leistungsrechts verstärkt berücksichtigt werden, dass mehr positive Anreize gesetzt werden und dass die Akzeptanz des gesamten Systems in der Bevölkerung erhöht wird.


Der Landesvorstand der Senioren-Union (SEN) in der CSU zeigte sich in einer neuerlichen Video-Konferenz besorgt und betroffen von der COVID-19-Diskussion dieser Tage. „Was für ein Selbstverständnis von Menschlichkeit haben die Leipziger und Berliner Querdenker, wenn sie es für überflüssig halten, Masken zu tragen, Abstand zu halten, alle Begegnungen zu reduzieren?" so der Landesvorsitzende der SEN, Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel. Die Landesvorstandschaft fragt nach der Berechtigung des Widerstands von 20.000 Protestlern, die, statt sich selbst zu schützen, Polizisten prügeln und den Sicherheitskräften im ganzen Land Aufgabe und Leben erschweren." Der SEN-Landesvorstand vermisst ein Mindestmaß an Solidarität, wenn Gesundheitsgefährdung keine Rolle mehr spielt, die explosive Steigerung der Inzidenzzahlen belacht, aber gleichzeitig durch entsprechende Aktionen beschleunigt und intensiviert wird. "Mit welchem Recht erwarten die sogenannten Querdenker gesellschaftliche Solidarität im eigenen Erkrankungsfall, wenn sie selbst solche Haltung gegenüber dem Nächsten, der ihnen begegnet, ausdrücklich, sogar unter Gewalteinsatz verweigern?"

 


19.11.2020. Die Arbeitslosigkeit wird 2020 bayernweit um 71.235 auf 283.200 Erwerbslose steigen. Das ist ein Plus von 33,6 Prozent und entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,7 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2021 werden die Erwerbslosenzahlen um weitere 2,5 Prozent bzw. 7.000 Personen auf 290.200 steigen, die Arbeitslosenquote auf 3,8 Prozent. Das prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seiner Herbstprognose im mittleren Konjunkturszenario. „2020 und 2021 werden wir einen seit über zehn Jahren nicht mehr gesehenen Anstieg der Arbeitslosigkeit erleben. Bei einer noch schlechteren wirtschaftlichen Entwicklung, im Negativszenario der IAB-Prognose, würde die Arbeitslosigkeit in Bayern 2021 sogar um 36.600 Personen steigen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent. Das bereitet uns Sorge. Und noch ist das weitere Pandemie-Geschehen völlig offen. Der derzeitige teilweise Lockdown ist in den Zahlen nicht abgebildet“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Bertram Brossardt.

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