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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 


Der Wandel liegt in der Luft: Unter diesem Titel wurde in einem Forschungsprojekt der Freien Universität Bozen (Südtirol/Italien) und Agorà gemeinsam mit Forschenden und Doktoranden der Universität IUAV in Venedig und der Universitäten Trient und Padua noch vor dem Corona-Lockdown die Luftqualität in Schulen untersucht. Darin zeigt sich, dass eine unzureichende Belüftung der Klassenzimmer über weite Teile der Schulstunden zu einer zu hohen CO2-Konzentration führt. Ein Ergebnis, das vor dem Hintergrund von Covid-19 für die geplante Wiedereröffnung der Schulen im Herbst umso stärker berücksichtigt werden sollte.


Die Reinigung mit Seife strapaziert die Haut mehr als Händedesinfektionslösungen - Beim Betreten des Supermarkts oder vor dem Besuch im Krankenhaus wird momentan jeder dazu aufgefordert, sich ausführlich die Hände zu desinfizieren. Ist es jedoch ratsamer, sich – gerade zu Hause – lieber die Hände zu waschen anstatt gleich zum Desinfektionsmittel zu greifen? „Eine Händedesinfektion ist sinnvoller als das Händewaschen – sowohl hinsichtlich der Hautirritationen als auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Zahl der Krankheitserreger auf der Haut durch Desinfizieren deutlich besser reduziert wird“, erklärt Dr. Andreas Maronna, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der Hautklinik (Direktorin: Prof. Dr. Carola Berking) des Universitätsklinikum Erlangen. Zum Vergleich: Eine 30-sekündige, korrekt durchgeführte Händedesinfektion mit einer ausreichenden Menge der Lösung verringert die Anzahl der potenziell infektiösen Keime, abhängig von ihrer Art, etwa 100- bis 1.000-fach so gut wie ein 30-sekündiger Waschvorgang mit Seife.

 


Welchen Einfluss hat Einsamkeit auf die körperliche Leistungsfähigkeit von COPD-Patienten und den Erfolg der Lungenrehabilitation? Diese Fragen stellten sich Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass einsame Patienten eine geringere körperliche Leistungsfähigkeit hatten, die sich jedoch während des Lungenrehabilitationsprogramms verbesserte – besonders, wenn die Einsamkeit stärker abnahm. Psychologische und soziale Faktoren können sich stark auf die Gesundheit auswirken. Das gilt auch für das Gefühl von Einsamkeit. Wie sich Einsamkeit speziell auf COPD auswirkt, ist noch wenig erforscht. Wissenschaftler aus Belgien und Deutschland untersuchten, wie sich Einsamkeit auf die körperliche Leistungsfähigkeit und auf den Erfolg einer Lungenrehabilitation bei COPD-Patienten auswirkt.



Muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen auch bei der Anleitung Auszubildender und bei der Abnahme von Prüfungen eingehalten werden? Das Abstandsgebot von 1,5 Metern zwischen Personen darf bei der Anleitung Auszubildender im Salon und bei der Abnahme von Prüfungen ausnahmsweise unterschritten werden. Nötig sind dann andere ebenso wirksame Schutzmaßnahmen: Alle Beteiligten müssen mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Corona: Risikofaktor Blutgruppe – Verschiedene Gruppen haben bereits berichtet, dass die jeweilige Blutgruppe mit dem Infektionsrisiko mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 im Zusammenhang steht. Wissenschaftler bestätigten nun diesen Zusammenhang, fanden aber auch, dass Blutgruppen offenbar nicht für den weiteren Krankheitsverlauf relevant waren. Das Virus SARS-CoV-2, das die Erkrankung COVID-19 auslöst, betrifft eine Vielzahl von Menschen. Bei vielen Erkrankten liegen bestimmte Risikofaktoren vor, die inzwischen bekannt sind. Manche Krankheitsfälle sind allerdings nicht mit einem vorherigen Risiko in Einklang zu bringen. Auf der Suche nach Faktoren, die ein Erkrankungsrisiko besser einschätzen lassen, untersuchten inzwischen verschiedene Gruppen die Blutgruppen Infizierter. Dabei wurden Hinweise gefunden, dass Menschen mit Blutgruppe A häufiger erkrankten als man aufgrund der Häufigkeit dieser Blutgruppe in der Bevölkerung annehmen würde. Menschen mit der Blutgruppe 0 waren dagegen seltener als erwartet unter den Infizierten zu finden. Gehen mit unterschiedlichen Infektionsrisiken aber auch unterschiedliche Krankheitsverläufe einher?

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