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Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 


Zunehmend kann auch bei speziellen Personengruppen ermittelt werden, wie die Impfung sich auf Alltag und Arbeit auswirkt und ob mögliche Impfreaktionen ein Problem für die Akzeptanz darstellen. In den USA wurde nun untersucht, wie die Nebenwirkungen der mRNA-1273-Impfung bei Angestellten im Gesundheitssystem ausfallen und wie akzeptiert diese Impfung ist. Trotz eines weiten Spektrums an selbst-berichteten, vorübergehenden Symptomen wollten 97,02 % der Teilnehmer der Befragung demnach nicht auf die zweite Impfdosis verzichten. Da inzwischen viele Millionen Menschen weltweit geimpft worden sind, liegen nun auch mehr und mehr Informationen zu Impfreaktionen und Nebenwirkungen vor, die eine bessere Einschätzung der Verträglichkeit bieten, als dies auf Basis der klinischen Studien möglich war. Zunehmend kann auch bei speziellen Personengruppen ermittelt werden, wie die Impfung sich auf Alltag und Arbeit auswirkt und ob mögliche Impfreaktionen ein Problem für die Akzeptanz darstellen. Zum Impfstoff von Moderna, mRNA-1273, wurde bereits berichtet, dass mehr systemische Impfreaktionen damit gesehen werden als mit dem mRNA-Vakzin von BioNTech/Pfizer.


Erstmals in der Schweiz entfernten Spezialisten des USZ einem Patienten mit einer neuen Methode ein riesiges Blutgerinnsel aus der Hauptschlagader. Statt dieses mit einer offenen Herzoperation zu beseitigen, die zu riskant gewesen wäre, saugten sie das Gerinnsel mit einem Katheter ab. Beim betroffenen Patienten handelt es sich um einen 66-jährigen Mann, der wegen einer Coronavirus-Infektion hospitalisiert und künstlich beatmet werden musste. Der bis anhin gesunde Mann erholte sich zwar rasch vom Lungenbefund, entwickelte aber schwere Gefässkomplikationen. 

19.04.2021 – Können die aktuellen Impfstoffe gegen Coronavirus-Mutationen bestehen? Dies wurde am Beispiel des russischen Sputnik V-Impfstoffs mit verschiedenen variants of concern untersucht. Impfsera Sputnik V-geimpfter Menschen in Argentinien waren demnach kaum wirksam gegen B.1351 und zeigten deutlich reduzierte Wirkung gegen die Einzelmutation E484K, die in vielen Coronavirusvarianten auftritt. Speziell das Sputnik-V-Vakzin, schließen die Autoren, sollte an die Mutationslage angepasst werden. Die Studie wurde als PrePrint veröffentlicht, ist also vor Veröffentlichung nicht im Peer-Review-Prozess überprüft worden.

Knapp die Hälfte der Befragten denkt, dass sie sich vor einer Infektion schützen kann. 46 Prozent der Befragten einer aktuellen Umfrage sind sich sicher, dass sie sich selbst vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können. Zwei Wochen zuvor lag dieser Wert noch bei 40 Prozent. Dies zeigt die 33. Ausgabe des BfR-Corona-Monitors, eine regelmäßige Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu den aktuellen Geschehnissen rund um die Corona-Pandemie. Das Sicherheitsgefühl ist anscheinend auch vom Alter abhängig. „54 Prozent derjenigen, die 60 oder älter sind, denken, dass sie sich vor einer Ansteckung schützen können – bei den jüngeren Altersgruppen liegt dieser Wert nur bei jeweils knapp über 40 Prozent“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Dies lässt sich möglicherweise auch dadurch erklären, dass bereits mehr Ältere geimpft sind.“

15.03.2021 ­– 11,6 Tage pro Jahr waren Mitarbeiter in der Augenoptik laut einer Erhebung der Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (AKA) im Jahr 2020 aus Krankheitsgründen nicht arbeitsfähig. 2019 lag der durchschnittliche Wert noch bei 10,8 Tagen, immer gerechnet über eine 7-Tage Woche. Damit haben sich die durchschnittlichen Krankheitszeiten zwar gegen den allgemeinen Trend erhöht, liegen aber immer noch deutlich unter dem Wert der gesamten Wirtschaft. Nach einer aktuellen Veröffentlichung der Techniker Krankenkasse (TK) lagen die Fehltage pro Beschäftigten im vergangenen Jahr über alle Branchen bei 15,1 Tagen, gegenüber dem Jahr 2019 war dies ein leichter Rückgang. Die absoluten Werte der AKA und der Techniker Krankenkasse sind aber nicht zu hundert Prozent vergleichbar, da die Krankenkassen auch die Krankheitszeiten oberhalb von sechs Wochen erfassen, die in den Daten der AKA nicht enthalten sind. Insgesamt ist aber davon auszugehen, dass Augenoptiker trotz der Steigerung immer noch deutlich geringere Fehlzeiten als der Durchschnitt aller Arbeitnehmer in Deutschland aufweisen.

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