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Beruf, Gesundheit, Umwelt

Aktuelle Berichte und Informationen zu Themen " Gesundheit im Beruf " - " Gesundheitsvorsorge in Betrieben " - " Berufskrankheiten und Tipps zur Prävention und Heilung. "

Brennpunkt Coronavirus - tagesaktuelle Meldungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 


Das Immungedächtnis könnte hingegen eher zu schweren Krankheitsverläufen beitragen, wie ein Kieler Forschungsteam zeigt. - COVID-19 kann sehr unterschiedlich verlaufen, von symptomfrei bis lebensbedrohlich, vor allem bei älteren Erkrankten kommt es häufiger zu schweren Verläufen. Die Gründe dafür sind unklar. Viele Menschen hatten bereits vor dem Auftreten des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 Kontakt zu anderen Coronaviren, etwa als Auslöser von Erkältungskrankheiten. Eine Hypothese war daher, dass diese früheren Kontakte zu einem besseren Immunschutz auch vor einer SARS-CoV-2-Infektion beitragen könnten.

Durchfall und Übelkeit und Erbrechen erhöhten das Risiko, dass COVID-19 schwer verlief. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. COVID-19 ist eine Erkrankung mit vielen Gesichtern. Neben den typischen Symptomen wie Husten und Atemnot, können auch Magen-Darm-Symptome auftreten. Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten in einer Meta-Analyse, ob es einen Zusammenhang zwischen Magen-Darm-Beschwerden und der Schwere von COVID-19 gibt.


Der britische Impfstoff ChAdOx1 nCoV-19 ist ein Vakzin für das neue Coronavirus mit einem Adenovirus-Vektor, der aus Schimpansen gewonnen wurde. Nun wurden erste Ergebnisse der Phase 2/3 berichtet, in denen die Sicherheit und Immunogenizität des Vakzins bei nach Alter gruppierten Teilnehmern, darunter auch ältere Erwachsene ab 70 Jahren, untersucht wurden. Das Vakzin war demnach bei älteren Menschen besser verträglich als bei jüngeren Erwachsenen. Die Immunogenizität war dagegen ähnlich über alle Altersgruppen hinweg. Ältere Erwachsene ab 70 Jahren haben ein erhöhtes Risiko für schwerere Verläufe von COVID-19 – daher werden sie bei der Immunisierung priorisiert, wenn ein wirksames Vakzin entwickelt wird. Die Immunogenizität von Impfstoffen ist allerdings bei älteren Menschen aufgrund der Immunoseneszenz, also der Alterungseffekte im Immunsystem, häufig schwächer.


Hat der Antikörper-Titer gegen MMR, der durch die übliche Masern-Mumps-Röteln-Impfung  aufgebaut wird, einen bei COVID-19 schützenden Effekt? Dies untersuchten Forscher nun, indem sie Antikörper-Level bei Menschen analysierten, die eine Infektion mit dem neuen Coronavirus überstanden hatten. Es zeigte sich eine signifikante inverse Korrelation: Stärkere MMR-Impfeffekte korrelierten mit schwächerer Erkrankung. Das Masern-Mumps-Röteln-Vakzin (MMR) wurde als ein möglicher Schutz gegen COVID-19 diskutiert. Ziel der vorliegenden Studie war nun, zu bestimmen, ob der Antikörper-Titer gegen MMR (MMR-IgG) invers mit dem Schweregrad von COVID-19-Erkrankungen bei zuvor gegen MMR geimpften Menschen korrelierte (MMR II-Impfung).


Europäisches Parlament macht Weg für Mehrwertsteuerbefreiung von Covid-Impfstoffen frei/ Ferber fordert zügige nationale Umsetzung.„Die Bekämpfung von Covid-19 darf nicht an den Kosten scheitern. Ich bin sehr froh, dass das Europäische Parlament heute den Weg dafür freigemacht hat, dass Covid-Impfstoffe von der Mehrwertsteuer befreit werden können“, kommentiert der CSU-Europaabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der EVP-Fraktion die Zustimmung zu einem Kommissionsvorschlag für eine temporäre Ausnahmemöglichkeit von Impfstoffen und bestimmten Medizinprodukten zur Bekämpfung von Covid-19 von der Mehrwertsteuer. „Die Mitgliedstaaten müssen diese Möglichkeit aber nun auch ausschöpfen. Es bringt nichts, wenn die Ausnahmemöglichkeit nur auf dem Papier besteht“, fordert Ferber.

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