News Termine Ausschreibungen Marktplatz Kaffeepause Recht

Handwerk und IHK Gewerbe News. Über 100 Tsd. Betriebe präsentieren sich hier.

 

 
 

Arbeit, Ausbildung, Tarife

Alles zum Thema Ausbildung, Fort-und Weiterbildung. Hinweise und Termine zu Meisterkursen. Neue Jobs, Arbeitsangebote und Stellenausschreibungen.

Die große Mehrheit (83 %) der Bewerberinnen und Bewerber, die eine betriebliche Ausbildungsstelle finden konnte, wird in ihrem Wunschberuf oder einem ihrer Wunschberufe ausgebildet. Diese Personen sind mit ihrer aktuellen beruflichen Situation deutlich zufriedener als diejenigen, die in anderen Berufen als ihren Wunschberufen ausgebildet werden. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) von November 2018 bis Februar 2019 durchgeführt wurde. Unter anderem gaben Männer häufiger als Frauen an, dass ihr Ausbildungsberuf ihr Wunschberuf sei. Jugendliche und junge Erwachsene, die sich bereits in früheren Jahren um eine Ausbildungsstelle beworben hatten ("Altbewerber/-innen") befanden sich seltener im Wunschberuf als Personen, die sich erstmalig bewarben. Auch konnten Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund seltener ihren Wunschberuf realisieren.

Anlässlich der Anhörung am 16. Oktober 2019 im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages zum Berufsbildungsmodernisierungsgesetz (BBiG) erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Das Berufsbildungsmodernisierungsgesetz wird mit der Einführung einer Mindestausbildungsvergütung insbesondere ausbildende Klein- und Kleinstbetriebe im Osten Deutschlands belasten. Negative Auswirkungen auf die bisher außerordentlich hohe Ausbildungsleistung des Handwerks sind in den kommenden  Jahren nicht auszuschließen und machen mir Sorge. Der Gesetzentwurf bleibt leider auch bei der erhofften Entlastung von ehrenamtlichen Prüfern und Prüferinnen hinter den Erwartungen des ZDH zurück. Es besteht dringender politischer Handlungsbedarf, um den in den letzten Jahren stark gestiegenen Prüfungsaufwand zu reduzieren.

Novellierung der Ausbildungsverordnung im E-Handwerk - Weichenstellung für die Zukunft: Neuordnung der Ausbildungsberufe. - Die Novellierung der Ausbildung soll die Berufe im Elektrohandwerk nachhaltig stärken und zukunftsfähig machen. Mit dem Elektroniker/in Gebäudesystemintegration entsteht ein neuer Ausbildungsberuf, der den Anforderungen, die sich aus der Digitalisierung ergeben, Rechnung trägt. Nun erfolgt die Antragstellung. Damit könnte ab 2021 nach der neuen Verordnung ausgebildet werden. Ganz gleich, ob es um die Energiewende, das Thema Elektromobilität oder die intelligente Vernetzung von Gebäuden geht, um diese nicht nur energieeffizienter, sondern – mit Blick auf die demografische Entwicklung – auch altersgerechter zu machen: Die Herausforderungen sind nur mit qualifizierten Dienstleistern aus dem E-Handwerk zu bewältigen.

Das neue Bildungsportal der Handwerkskammer für Schwaben ist die Adresse für Weiterbildung im Handwerk. - Die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) hat ein neues Bildungsportal an den Start gebracht. Auf www.bildungschwaben.de finden Handwerker ganz schnell und einfach die richtigen Kurse für ihren Karriereweg. Die Seite ist übersichtlich und barrierefrei gestaltet und wird auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt. Mit ein paar wenigen Klicks kann dort der entsprechende Kurs bequem online gebucht werden.

bayme vbm und Bundesagentur für Arbeit erfreut über Erfolg des Projekts „Girls‘ Day Akademie“ -  Brossardt: „Schülerinnen lernen M+E Berufe praxisnah kennen“. Junge Frauen für technische Berufe zu begeistern, das ist das Ziel der „Girls‘Day Akademie“. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit haben anlässlich der Abschlussveranstaltungen in den bayerischen Regionen eine positive Bilanz über ihr gemeinsames Projekt gezogen. Im vergangenen Schuljahr 2018/2019 nahmen insgesamt 16 Schulen aus allen sieben Regierungsbezirken an der Girls‘Day Akademie teil: 11 Realschulen und fünf Gymnasien.

feed-image RSS