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Arbeit, Ausbildung, Tarife

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22. September 2022 - Vor dem Hintergrund des neuen gesetzlichen Mindestlohns von 12 Euro ab Oktober 2022 haben sich die Gewerkschaft IG BAU und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) Anfang Juni 2022 vorzeitig und freiwillig auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die beiden Branchenmindestlöhne (Lohngruppe 1 und Lohngruppe 6) nun per Rechtsverordnung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz für allgemeinverbindlich erklärt. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist heute Nachmittag offiziell erfolgt.

13.09.2022 - Drei junge Nachwuchskräfte teilen online spannende Eindrücke Kammerbezirk. Ein Schloss, hohe Berge und urige Holzhäuser gehörten für Pia Ribbrock (29 Jahre), Louis Kiwall (21) und Maurice Vogelsang (19) für mehrere Wochen zum neuen Alltag. Die drei Lehrlinge vom Malerbetrieb Wandveredler in Herdecke erhielten im Sommer die einmalige Gelegenheit, ein Auslandspraktikum in Österreich zu absolvieren. Die vielen neuen Eindrücke haben die Drei in mehreren Videos auf YouTube präsentiert. Für drei Wochen machten sich die jungen Handwerker*innen auf den Weg in das rund 650 Kilometer entfernte Voralberg, an der Grenze zu Liechtenstein und der Schweiz. Bei FetzColor, Malermeister Hannes Hagen und der Farben Krista GmbH & Co KG konnten die Auszubildenden wertvolle Erfahrungen sammeln. „Da wir Auszubildenden uns nicht ganz so häufig auf den Baustellen treffen, war dieses Praktikum sehr gut für unsere Teambildung. Wir haben die Tage auch außerhalb der Arbeitszeit miteinander verbracht, beispielsweise beim gemeinsamen Einkaufen und Kochen und bei Ausflügen am Wochenende“, erzählt Pia.

27.08.2022. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. lehnt den Vorstoß des Bundesarbeitsministers ab, wonach die Unternehmen ihren Beschäftigten ab Herbst wieder ein Homeoffice-Angebot unterbreiten müssen. „Homeoffice hat einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens geleistet. Homeoffice wurde und wird von den Unternehmen daher auch umfassend genutzt. Allerdings haben wir heute eine völlig andere Ausgangsbasis als zu Beginn der Corona-Pandemie vor zweieinhalb Jahren: Es ist widersinnig, wenn Beschäftigte tagsüber im Homeoffice sitzen und abends zusammen im Biergarten, im Restaurant oder im Kino, was nun ja wieder möglich ist“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Entscheidung „Homeoffice oder nicht“ muss nach Überzeugung der vbw immer eine Entscheidung des Unternehmens sein. „Sie darf nicht staatlich angeordnet werden.

09.09.2022 -  Die jährliche Umfrage zum Start des Ausbildungsjahrs des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL zeigt, wie angespannt die Ausbildungssituation für die Unternehmen in Hessens größter Industrie derzeit ist. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen konnten bisher nicht alle angebotenen Ausbildungsstellen besetzen. „Der Mangel an Nachwuchs birgt ein Risiko für die Zukunft“, schätzt HESSENMETALL Hauptgeschäftsführer Dirk Pollert die Lage ein. „Unsere Unternehmen wollen mehr ausbilden, bekommen aber zu wenige Bewerbungen oder finden nicht die passenden Auszubildenden.“ Die Ergebnisse der Umfrage von Ende August verdeutlichen umgekehrt, dass die Situation für Ausbildungsinteressierte hervorragend ist. Dies zeigt sich auch an der hohen Übernahmequote. Von den befragten Unternehmen wurden 94 Prozent der Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben, in eine Beschäftigung übernommen. „Das ist eine starke Quote und zeigt, dass die Unternehmen auf ihren Fachkräftenachwuchs setzen“, kommentiert Pollert die Ergebnisse. Auch die Ausbildungsbereitschaft für das kommende Jahr stimmt den HESSENMETALL Hauptgeschäftsführer zuversichtlich: „Rund 90 Prozent der Unternehmen halten am Ausbildungsplatzangebot fest oder wollen es sogar noch aufstocken.“

23.08.2022 - Countdown für Fachkundeschulungen läuft. - Bis zum 31. Dezember 2022 müssen alle Kosmetikerinnen und Kosmetiker, die Laser-, Ultraschall- und Hochfrequenzgeräte benutzen, eine Fachkundeschulung absolvieren. „Hierzu zählen Behandlungen wie IPL-Haarentfernung, Ultraschall in der Kosmetik, Galvanischer Strom und vieles mehr“, informiert Claudia Joerg, Bereichsleitung Umwelt- und Technologie bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Zudem müssen Geräte der Behörde gemeldet und Anwendung sowie Beratung und Aufklärung dokumentiert werden. Für Kosmetikerinnen und Kosmetiker bedeutet dies zum aktuellen Zeitpunkt: Sie müssen je nach Ausbildungsstand ausreichend Zeit für die Schulungen einplanen und einen geeigneten Schulungsanbieter, der nach ISO 17024 zertifiziert ist, finden. Mit einer einmaligen Schulung ist es dann auch nicht getan. „Alle fünf Jahre ist eine Weiterbildung notwendig“, informiert Claudia Joerg.

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