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Meinung aktuell - aus Kammern und Innungen

Meisterfunk - Nachrichten zum Hören. Statements, Ansprachen und Interviews.

 

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) hat in einer Blitzumfrage Unternehmen in Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zu den Auswirkungen des „Lockdown light“ auf ihre Geschäfte befragt. Zentrales Ergebnis: Insgesamt gestaltet sich die Lage seit der letzten Umfrage im Oktober zwar leicht günstiger – ausgenommen natürlich bei den von Schliessung betroffenen Branchen. Dagegen haben sich die Erwartungen an die kommenden Monate weiter eingetrübt. 27 Prozent erwarten eine schlechtere Entwicklung, 18 Prozent setzen auf eine Verbesserung. Der Anteil der Optimisten hat sich damit - verglichen mit den Ergebnissen der vorigen Befragung - um etwa zehn Prozentpunkte verringert. „Die deutlich spürbare Unsicherheit belastet die Unternehmen und verdüstert die Aussichten. Es ist Betrieben nicht klar, welche Einschränkungen noch auf sie zukommen – und wie kurzfristig diese umzusetzen sind. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit und deutlich mehr Vorlauf. Das muss die Politik bei künftigen Beschlüssen berücksichtigen“, fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.

Auf die unersetzbare Bedeutung der Friedhöfe für die Trauerverarbeitung in Zeiten der Pandemie machen zu Totensonntag die führenden Verbände des deutschen Friedhofswesens aufmerksam. Besonders für Menschen, die aufgrund der Kontaktbeschränkungen geliebte Menschen nicht beim Sterben begleiten können, erweise sich der Friedhof als wichtiger sozialer Ort, der helfe, diese menschlichen Tragödien zu verarbeiten. Durch die aktuelle Pandemie und die eingeleiteten Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 ereignen sich persönliche Tragödien im Kontext von Sterben und Trauern. Angehörige können Sterbende im Altenheim, Krankenhaus oder Hospiz nicht persönlich begleiten, und Sterbende sind in der letzten Phase ihres Lebens zwar medizinisch gut versorgt, doch häufig sozial ausgegrenzt. Viele Menschen möchten in ihren letzten Tagen und Stunden von denen begleitet werden, die sie lieben. Es braucht Nähe, Berührung und darin Geborgenheit, wenn Menschen aus dem Leben scheiden.


Wiedereintritt LIV Schleswig-Holstein. - (v.l.n.r.): Lutz Martensen (Geschäftsführer), Manuela Bahnsen (Beisitzerin), Corinna Lenz (Beisitzerin), Kay Nehls (stellv. LIV Vorstand), Heidi Lübke (stellv. Vorsitzende), Klaus-Dieter Schäfer (Landesinnungsmeister.)  Nur gemeinsam ist man stark. Unter diesem Motto macht der Landesinnungsverband des Friseurhandwerks und Kosmetiker Schleswig-Holstein (LIV) Ernst und kehrt unter Führung des neuen Landesinnungsmeisters Klaus-Dieter Schäfer in den Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) zurück. In der ZV Vorstandssitzung vom 26. Oktober 2020 wurde einem gleichlautenden Aufnahmeantrag einstimmig entsprochen.


Mittelstandscheck 2020: Corona wirft zusätzliches Schlaglicht auf Schwachstellen der Mittelstandspolitik von R2G  - Auch in diesem Jahr hat das Kompetenzteam Mittelstand der IHK Berlin die Wirtschaftspolitik des Senats aus Sicht der mittelständischen Unternehmen in Berlin bewertet. Das Ergebnis fällt nach Ansicht des Kompetenzteams erneut ernüchternd aus. So kommt die Politik im Bereich Digitalisierung kaum über die Konzeptphase hinaus. Auch in der Bildung oder beim Thema Open Data als Innovationsmotor sehen die Mitglieder des Kompetenzteams Mittelstand erheblichen Verbesserungsbedarf. Mit konkreten Forderungen in ausgewählten Handlungsfeldern hat das Kompetenzteam deshalb seine Erwartungen an die Regierungsverantwortlichen für die verbleibenden Monate der zu Ende gehenden Legislatur formuliert.

 



„Die Schließung der Kosmetikstudios ist bitter. Hilfen sollten schnell und unbürokratisch bewilligt werden.“ - Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden zu den neuen Corona-Regeln - Im Zuge der neuen Corona-Regeln, auf die sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. Oktober 2020 mit den Ministerpräsidenten der Länder geeinigt hat, erklärt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden:„Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen zwingt zu schärferen Maßnahmen. Die Schließung der Kosmetikstudios ist aus unserer Sicht allerdings bitter. Schließlich haben gerade die Betriebe im Gesundheitshandwerk schon vor der Pandemie hohe Hygienestandards erfüllt und diese jetzt noch intensiviert. Entsprechend groß ist die Enttäuschung.

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