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Handwerker des Monats

Handwerker des Monats - sehen und lesen Sie die Erfolgsgeschichten von Meistern, Gessellen und Azubis, die in Ihren Gewerken Bestleistungen aufgestellt haben. Bundes- und Landessieger, Europa- und Weltmeister in Ihren Gewerken.


Kurt Becker mit seiner Frau Anna in seiner kleinen Schusterei. (foto) - Nach mehr als 65 Jahren im Schuhmacherhandwerk legt Kurt Becker aus Strackholt seinen Beruf nieder. Er ist einer der letzten in Ostfriesland, die das Spezialwissen rund um die Schuhreparatur noch beherrschen. Sich von seinem Handwerk lösen, kann der 87-jährige Großefehntjer nur schwer. Es war immer seine Leidenschaft, die seinen Tagesablauf bis vor kurzem bestimmte. Kurt Becker ist einer der wenigen Ostfriesen, die das Schuhmacherhandwerk noch meisterlich beherrschen. Im Bezirk der Handwerkskammer für Ostfriesland sind nur noch vier Betriebe gelistet. Mit der Aufgabe der Schusterei Becker ist die Region um ein Original ärmer geworden.

Bis 2004 führte er mit seiner Frau Anna ein Schuhgeschäft in Strackholt am Hinterfenkenweg und eine Filiale in Großefehn an der Kanalstraße Süd. Mit dem Übergang in den Ruhestand übernahm eine Praxis für Podologie die Geschäftsräume am Wohngebäude. Kurt Becker zog mit seiner Werkstatt in die Garage auf etwa zwölf Quadratmeter. Von dort bot er seine Reparaturen und Lederarbeiten noch bis Anfang des Jahres halbtags an. „Ich habe so lange gearbeitet, wie ich konnte, aber jetzt machen die Augen nicht mehr so richtig mit“, sagt er wehmütig. In seiner Domäne führt er stolz eine Reparatur an einem Stiefel auf einem Schuhmachereisen vor, bei der jeder Handgriff sitzt. „Dafür braucht man nicht viel Platz“, sagt der Meister. Eine Werkbank nimmt den größten Teil des Raumes ein. Rückseitig steht eine Ausputzmaschine. Eine weitere Steppmaschine und eine Schuhpresse komplettieren die Gerätschaften. In den Regalen sind allerhand Werkzeuge, Leisten und Schuhe vom roten Stiletto über schwarze Boots bis hin zu braunen Hausschuhen aufgereiht.


14.04.2022  - Sprechen mit Podcast-Moderator Jan-Bastian Buck über ihren eigenen Weg und wie sie ihre Erfüllung im Handwerk gefunden haben: Lena Kühn (links) und Carina Harders. In der vierten Folge von „Moin Handwerk“, dem Podcast der Handwerkskammer Oldenburg, erzählen zwei junge Meisterinnen, wie sie ihren eigenen Weg im Handwerk gefunden haben. Mit Carina Harders, Elektrotechnikermeisterin und Geschäftsführerin bei Harders Lichtideen in Ofen, und Lena Kühn, Friseurmeisterin aus Westerstede, als Gesprächspartnerinnen sieht sich Podcast-Moderator Jan-Bastian Buck geballter Frauenpower gegenüber. Die beiden Frauen verbindet ihre Liebe zum Handwerk und ihre Begeisterung für ihre Arbeit. Der Weg dorthin war jedoch sehr unterschiedlich. „Schon sehr früh hat mich der Friseurberuf interessiert. Mein Umfeld reagierte jedoch sehr skeptisch auf meinen Zukunftswunsch und äußerte Bedenken, dass man da kein Geld verdienen könne und ob ich nicht lieber etwas Richtiges lernen wolle“, erinnert sich Kühn. Diese Erfahrungen habe sie nur noch mehr bestärkt, sich jetzt für eine Verbesserung des Friseurimages einzusetzen.


Energie-Scouts: IHK zeichnet die besten Projekte der Wettbewerbsrunde 2021/2022 aus  - Die IHK Saarland hat erneut eine Qualifizierung von Auszubildenden zu „Energie-Scouts“ durchgeführt. Am 4. April wurden nun die besten Projekte der Kampagne 2021/22 auf einer Veranstaltung in der IHK ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte das Team der V&B Fliesen GmbH aus Merzig. Seit dem Start vor sechs Jahren haben inzwischen saarlandweit rund 200 Auszubildende aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungsbereich an der Initiative der IHK teilgenommen. „Mit der Energie-Scouts-Initiative wollen wir das Bewusstsein der Auszubildenden für Energieeinsparung steigern. Die Ergebnisse der Projekte zeigen, dass dies gelungen ist: Unsere Energie-Scouts haben äußerst kreativ, engagiert und lösungsorientiert gearbeitet. Sie haben während der Projektphase nicht nur zusätzliche Kompetenzen erworben, sondern auch die Chance erhalten, ihre Projektideen eigenverantwortlich in die Weiterentwicklung des Unternehmens einzubringen. Davon profitieren Betriebe und Auszubildende gleichermaßen“, so der Leiter Standortpolitik der IHK, Dr. Uwe Rentmeister, bei der Siegerehrung in der IHK.

 

Die Handwerkskammer Reutlingen hat Katharina Schroer aus Wannweil im April als „Lehrling des Monats“ ausgezeichnet. Die 25-Jährige wird bei der Oferdinger Mühle GmbH in Reutlingen-Oferdingen im dritten Lehrjahr zur Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft ausgebildet.Für die Oferdinger Mühle ist Katharina Schroer die erste Auszubildende  seit der Übernahme 2019 durch die regionale Bioland-Erzeugergemeinschaft rebio mit Sitz in Rottenburg. Als vergleichsweise kleine Mühle, weist sie dennoch ein sehr breit gefächertes Angebot auf: neben den klassischen Getreidearten Weizen, Roggen und Dinkel verarbeitet sie auch Emmer und Einkorn, alles ausschließlich in Bio-Qualität. All das erfordert fachliches Können und Geschick. Und das bringt Katharina Schroer, die seit 2020 in der Mühle zur Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft ausgebildet wird mit. „So lautet die volle Berufsbezeichnung des schönen Berufs Müllerin“, sagt sie. Nach ihrem Studium der Ernährungswissenschaft wollte sie lieber ins Handwerk, statt weiter den akademischen Weg zu verfolgen. Auf dem Ausbildungsportal der Handwerkskammer Reutlingen ist sie dann fündig geworden. Sybille Metzler von der rebio und Ausbilder Martin Rudolph schwärmen von ihrer Auszubildenden: „Sie ist äußerst motiviert, belastbar und hat sich trotz verkürzter Lehrzeit sehr gut eingearbeitet in die vielfältigen Arbeitsbereiche unserer Mühle. Für uns ist Katharina ein echter Glücksfall.“


Innovationsberater verabschiedet - In Sachen technischen Entwicklungen war der BIT-Berater Uwe Preschel 30 Jahre lang bei der Handwerkskammer für Ostfriesland tätig.( Bild). Uwe Preschel hat einige Erfindungen aus dem Handwerk mit auf den Weg gebracht. Jetzt hat er seine Aufgabe an einen Nachfolger übergeben. Mit seinem 30. Dienstjubiläum hat Uwe Preschel Ende März aus gesundheitlichen Gründen und auf eigenen Wunsch die Handwerkskammer für Ostfriesland verlassen. Der Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) aus Aurich blickt auf eine sehr spannende und abwechslungsreiche Dienstzeit zurück. Seine Aufgaben hat der 59-Jährige an seinen Nachfolger, Maschinenbauingenieur Thomas Harms aus Aurich, übergeben.

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