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Wirtschaft, Politik

Lesen Sie hier, was täglich in Wirtschaft und Politik passiert und Handwerk und Gewerbe interessiert. Nachrichten aus der Bundespolitik, aus Landesparlamenten oder Kommunen und Themen und Berichte aus der Wirschaft. Dazu Verbandsnachrichten, News der Gewerkschaften und aus den Sozialen Bereichen.

Radikalisierungsprävention - Extremisten sprechen gezielt Menschen an, die sich in einer Orientierungsphase befinden oder Halt suchen. Dazu gehören auch junge Geflüchtete. Um diesen unsere Normen und Werte näherzubringen und sie gleichzeitig gegen salafistische Anwerbeversuche stark zu machen, hat Bayern das bundesweit einmalige Projekt ‚ReThink‘ gestartet. Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller erklärte dazu: „Die Integration der Geflüchteten in unsere Gesellschaft kann nur gelingen, wenn alle unabhängig von Herkunft, Glauben und Kultur die hier geltenden Regeln und Werte akzeptieren. Im Projekt ‚ReThink‘ setzen sich junge Geflüchtete mit den eigenen Einstellungen und Weltbildern kritisch auseinander. Sie lernen, diese zu überdenken. Das fördert nicht nur ihre Integration in unsere Gesellschaft, sondern stärkt sie gleichzeitig auch gegen Extremismus.“

Die kommunalen Spitzenverbände erwarten von der neuen Bundesregierung und den Ländern, eine möglichst umgehende Reform der Grundsteuer. Hintergrund der Forderung ist der Beginn einer Verhandlung am 16. Januar vor dem Bundesverfassungsgericht, in deren Verlauf das Gericht prüfen will, ob die Regelungen zur Grundsteuer noch verfassungsgemäß sind.

 

Saarwirtschaft und Politik stellen sich hinter Diesel - Messungen des IAP ergeben Unterschreitung der Grenzwerte - Sachlichkeit in der Diskussion angemahnt. „Die Diskussion um Fahrverbote hat dem Diesel nachhaltig geschadet und zahlreiche Autofahrer verunsichert. Sie bringt damit ein Vorzeigeobjekt deutscher Ingenieurskunst in Verruf, an dem gerade im Saarland viele Arbeitsplätze hängen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen.

vbw Jahresauftakt in Brüssel -  Bei ihrem Jahresauftakt mit Weißwurstfrühstück in Brüssel hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. davor gewarnt, bei der Neuausrichtung Europas einseitig das Ziel „mehr Europa“ zu verfolgen. „Stattdessen brauchen wir ein besseres Europa, das leistungsfähiger, eigenständiger, subsidiärer und geschlossener ist“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die Notwendigkeit für „mehr Europa“ sieht die vbw bei der Weiterentwicklung digitalen Binnenmarkts, bei der Vollendung des Energiebinnenmarkts sowie bei der Außen- und Sicherheitspolitik, zu der ganz wesentlich die Grenzsicherung und die Aufgabe der Flüchtlingsintegration gehören.

Arbeitsministerin Müller: „Das Jahr 2017 endete mit weiterem Rekordwert – hervorragende Aussichten für 2018“. Das Jahr 2017 hat mit historisch guten Werten am bayerischen Arbeitsmarkt begonnen und endet auch mit einem Rekordwert. „Noch nie seit den 1990er Jahren war die Situation im Dezember besser! Mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent konnten wir trotz des saisonal üblichen Anstiegs im Winter die Vollbeschäftigung halten. Im Vergleich zum Vorjahr waren rund 20.900 weniger Menschen arbeitslos“, erklärte Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller hoch erfreut anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten und weiter: „Die Arbeitslosenquote lag 2017 in jedem Monat kontinuierlich unter denen des Vorjahres. Mit 3,2 Prozent im Jahresdurchschnitt war die Arbeitslosigkeit in Bayern so niedrig wie noch nie. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese gute Arbeitsmarktlage auch im neuen Jahr halten können.“

 
 

 

 

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